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Sauber

Ferrari-Herz im neuen C23

Foto: SDauber

Mit zahlreichen Neuerungen am neuen C23-Renner will das Schweizer Sauber-Team den Anschluss an die Spitzenrennställe in der Formel 1 wieder herstellen.

12.01.2004

Die Eidgenossen präsentierten am Montag (12.1.) vor 800 Gästen in Salzburg ihren neuen Boliden für die am 7. März in Melbourne beginnende Saison. Das Fahrzeug ist erstmals mit dem gleichen Ferrari-Triebwerkstyp ausgestattet wie der Werksrenner und nicht wie bisher mit dem jeweiligen Vorjahres-Motor der Italiener. Hoffnung setzt das Team auch auf den Windkanal, der im Dezember am Schweizer Standort des Rennstalls in Hinwil eingeweiht wurde.

"Unser Ziel für 2004 ist es, die Performance deutlich zu steigern. Wie gut uns das gelingen wird, hängt vor allem davon ab, wie schnell wir die Erkenntnisse aus dem neuen Windkanal auf der Strecke umsetzen können", sagte Teamchef Peter Sauber. "Durch die Präsenz von sieben Automobilkonzernen ist der Konkurrenzkampf in der Formel 1 zwar härter denn je, aber wir sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen." In der vergangenen Saison hatten die Schweizer Platz sechs in der Konstrukteurs-Wertung belegt.

Der C23 ist kompakter und leichter

Als Nachfolger für die Mönchengladbacher Piloten Nick Heidfeld und Heinz-Harald Frentzen verpflichtete Sauber den Italiener Giancarlo Fisichella und den Brasilianer Felipe Massa. Ab Mittwoch (14.1.) testen sie in Valencia erstmals den neuen Wagen.

Der C23 wirkt längst nicht so innovativ wie der in der vergangenen Woche vorstellte neue Willams-BMW. Insgesamt ist der Wagen kompakter und leichter. Der Technische Direktor versuchte, eine gute Basis zu erstellen, von der aus das Auto weiterentwickelt werden kann. "Da wir die Arbeit in unserem neuen Windkanal erst nach dem Roll-out des C23 aufnehmen können, machte diese Lösung für uns am meisten Sinn", sagte Rampf. Die ersten mit Hilfe des Windkanals entwickelten aerodynamischen Teile sollen im April getestet werden.

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