Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Sauber

Kalte Reifen trotz Ungarn-Hitze

Kamui Kobayashi - Sauber - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 27. Juli 2012 Foto: xpb 76 Bilder

Der Sauber C31 ist ein verrücktes Auto. Selbst bei 47°C Asphalttemperatur und einem fordernden Streckenlayout hat der weiße Renner Probleme, Hitze im Reifen zu generieren. Die Quittung sind wieder einmal Startplätze außerhalb der Top Ten.

28.07.2012 Tobias Grüner

Als die Reifeningenieure von Pirelli im Qualifying ihre Temperaurfühler an den Asphalt anlegten, zeigte das Display kochend heiße 47°C an. Doch auch der ungarische Dauersonnenschein konnte die Sauber-Schwäche auf einer schnellen Runde nicht beheben. Mit leeren Tanks kommen die Reifen am Schweizer Grand Prix-Renner einfach nicht schnell genug auf Temperatur.

Sergio Perez stöhnte nach seinem Ausscheiden im Q2: "Wir haben einfach Probleme die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Wir bekommen keine Hitze rein. Und das bei diesen Bedingungen. Unglaublich. Da kann man sich vorstellen, wie schlimm es ist." Es ist nicht das erste Mal, dass die Sauber von den hinteren Startplätzen losfahren müssen.

Setzt Perez erneut zur Aufholjagd an?

Eigentlich hatte der Mexikaner einen Startplatz unter den ersten Zehn angepeilt. Am Ende fehlten anderthalb Zehntel zum Einzug in das Q3. Jetzt muss im Rennen wieder eine große Aufholjagd her. Schon in Malaysia, Kanada und Hockenheim hatte der Youngster das Feld von hinten aufgerollt.

Wir werden alles probieren und eine aggressive Strategie wählen. Wir müssen einfach nach vorne kommen." So einfach wie zuletzt wird es aber wohl nicht werden. "Uns fehlt hier einfach der Speed. In Silverstone und Hockenheim waren wir deutlich besser unterwegs. Da haben wir es aus anderen Gründen nicht so hinbekommen. Das liegt sicher auch am Layout. Das kann sich aber im Rennen schon wieder ändern."

Sauber in Budapest ohne Erfahrung mit Longruns

Die Schwäche des Saubers im Training wird im Rennen regelmäßig zur Trumpfkarte. Mit vollen Tanks sind die Reifen schnell auf Temperatur, aber gehen nicht so schnell kaputt wie bei der Konkurrenz. Ob Perez auch in Ungarn wieder den Reifenjoker ausspielen kann, ist ungewiss. "Wir haben zu wenig Daten. Wir sind im Training keine Longruns gefahren. Wir wissen also nicht genau, was uns in Sachen Reifenverschleiß erwartet.

Vielleicht kommt es auch ganz anders. Nach den Prognosen der Meteorologen bestehen gute, Chancen, dass es am Rennsonntag in Budapest regnen könnte. Perez käme eine feuchte Strecke nicht ungelegen. "Unter normalen Bedingungen wird es schon schwer werden in die Punkte zu fahren. Mit Regen kann alles passieren."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden