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Sauber

Kobayashi hat Podiumsplatz im Visier

Perez & Kobayashi - Sauber - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 6. Oktober 2012 Foto: xpb 75 Bilder

Kamui Kobayashi geht beim Heimrennen in Japan vom dritten Startplatz ins Rennen. Auf dieser Position würde der Lokalmatador auch gerne ankommen. "Das wäre eine tolle Erinnerung, wenn ich einmal alt bin", grinste der Sauber-Pilot.

06.10.2012 Tobias Grüner

In Singapur hingen die Köpfe bei Sauber noch tief. Nach der herben Pleite beim Nachtrennen weckte nur die Aussicht auf die schnelle Strecke in Suzuka Hoffnung. Da sollte der C31 wieder deutlich besser gehen, so die Hoffnung. Nach dem Freitag sah es aber noch nicht so gut aus. "Wir haben das Auto komplett umgebaut und viele Änderungen am Setup vorgenommen", erklärte Kamui Kobayashi nach dem Qualifying.

Kobayashi wird mit Startplatz drei belohnt

Beim Kampf um die besten Startplätze hatte sich der Japaner die viertbeste Zeit notieren lassen. Da Jenson Button vor ihm wegen eines unplanmäßigen Getriebewechsels zurückgestuft wird, sprang am Ende die dritte Position heraus. "Das hätte ich gestern nicht für möglich gehalten", strahlte der 26-Jährige.

Dabei mussten die Fans auf den Tribünen nach dem Qualifying noch einen Moment bangen. Hatte Kobayashi seine schnellste Zeit nicht gefahren, als im Mittelsektor gelbe Flaggen geschwenkt wurden? "Ja, aber ich habe im richtigen Moment gelupft und habe kein DRS und kein KERS benutzt. Die Rennleitung kann das in der Telemetrie relativ schnell sehen", winkte Kobayashi ab. Die Sachlage war so eindeutig, dass die FIA-Stewards sogar auf eine Befragung verzichteten.

Kobayashi will in Japan aufs Podium

Im Rennen will Kobayashi erneut angreifen. Das Podium ist das Ziel. "Jeder denkt nur an das Podium. Ich will einfach nur ein perfektes Rennen abliefern. Aber das wäre schon eine tolle Erinnerung. Das könnte ich mein ganzes Leben lang erzählen, dass ich in Suzuka aufs Podium gefahren bin." Doch so einfach wird es wohl nicht. Weltmeister Fernando Alonso ist nicht weit entfernt. Dahinter kommen die beiden McLaren.

Hat Kobayashi keine Angst, ungewollt in den WM-Kampf einzugreifen? Der sympathische Japaner gibt zu, dass die Situation nicht einfach ist. "Im ersten Teil der Saison ist es einfacher zu fahren." Im Rennen muss er das richtige Maß aus Angriff und Verteidigung finden. "Ich gehe doch nie irgendwelche Risiken ein", grinste Kobayashi, der sich 2010 an gleicher Stelle den Ruf als Überholkönig erarbeitet hatte.

Die ersten Gefahren lauern schon am Start. Romain Grosjean hat sich mitten ins Sauber-Sandwich gequetscht. Der Lotus-Pilot sorgte schon in Spa mit einem Crash aus ähnlicher Ausgangslage für eine Nullnummer bei Sauber. "Wir bleiben optimistisch", gab Monisha Kaltenborn zu Protokoll. Wenn die ersten Meter überstanden sind, sollte der Sauber auch vom Speed her mit den Top-Teams kämpfen können. "Unsere Pace im Rennen ist normal besser als im Qualifying", so Kaltenborn.

Noch kein Vertrag für 2013

Mit seinem Startplatz drei stellte Kobayashi auch seinen Teamkollegen Sergio Perez in den Schatten. Der Mexikaner, der am Ende des Jahres zu McLaren wechselt, fuhr knapp acht Zehntel langsamer. Hat McLaren etwa den falschen Sauber-Piloten verpflichtet? "Nein, grinst Kobayashi. Das passt schon so." Allerdings muss der Mann aus Amagasaki auch zugeben, dass ein gutes Ergebnis helfen kann, wenn es in die entscheidende Phase für 2013 geht. Noch immer ist sein Verbleib in der Formel 1 nicht bestätigt. "Aber da denke ich nicht zu viel drüber nach."

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