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Sauber mit doppelten Punkten

Nasr musste vor dem Start zittern

Ericsson & Nasr - Sauber - GP China 2015 Foto: xpb 60 Bilder

Sauber verlässt China mit 5 Punkten mehr im Gepäck. Beide Autos schafften es in Shanghai in die Top Ten. Dabei half auch ein wenig Glück und das Unvermögen der Konkurrenz mit. Felipe Nasr musste sogar schon vor dem Start zittern.

13.04.2015 Tobias Grüner

Nach dem sensationellen Ergebnis von Melbourne und der Pleite in Malaysia ging es in der Sauber-Achterbahn in Shanghai wieder aufwärts. Felipe Nasr und Marcus Ericsson konnten ihre Top Ten-Startplätze am Rennsonntag (12.4.2015) erfolgreich in WM-Punkte ummünzen. Ein achter und ein zehnter Platz brachten 5 Zähler aufs Teamkonto. Im Konstrukteurs-Klassement stehen die Schweizer damit weiter vor Red Bull auf Rang 4.

"Wir wissen seit den Tests, dass wir ein konkurrenzfähiges Auto haben und im Mittelfeld kämpfen können", freute sich Teamchefin Monisha Kaltenborn. "Ich muss sagen, dass Lotus und Toro Rosso von der Pace etwas schneller waren, aber am Ende muss man das auch nach Hause bringen. Unsere Fahrer haben gekämpft, sind ein kluges Rennen gefahren, haben es nirgends übertrieben und das meiste aus ihren Möglichkeiten gemacht."

Nasr und Ericsson mit Problemen in der Anfangsphase

Vor allem zu Beginn sah es zunächst nicht gut aus für die beiden blauen Autos. Nasr kämpfte im ersten Stint mit Grosjean und ruinierte sich im Duell schnell die Reifen. Als einer der ersten ging er zum Boxenstopp, brachte die Zweistopp-Strategie aber noch ordentlich über die Runden. Am Ende profitierte der Brasilianer vom Safety-Car, das einen Zweikampf mit dem heranstürmenden Ricciardo in der Schlussphase verhinderte.

Auch bei Ericsson lief es vor allem zu Beginn nicht rund. Der Schwede brachte die Reifen nicht auf Temperatur und kämpfte mit Untersteuern. Als ihn Max Verstappen in Runde 9 in der Haarnadel am Ende der langen Geraden überholte, schaltete der Youngster in den zweiten statt in den ersten Gang, worauf der Motor kurz in den Anti-Stall-Modus schaltete. Das Malheur kostete 3 Sekunden, hatte aber zum Glück keine weiteren Auswirkungen.

Durch den Ausfall Verstappens 3 Runden vor Schluss rutschte der Sauber mit der Startnummer 9 doch noch unverhofft in die Punkte, was zu heimlichem Jubel an der Boxenmauer führte. Bei Sauber ist  nach der Pleitesaison 2014 offenbar das Glück zurück. Neben dem Verstappen-Defekt trugen auch Pech und Pannen bei Kvyat und Maldonado zum Sauber-Punktedoppel bei.

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