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Sauber nicht bei der Musik

"Stecken den Kopf nicht in den Sand"

Adrian Sutil GP Australien 2014 Sauber Foto: xpb 19 Bilder

Bei Sauber kommt man derzeit nicht richtig in die Gänge. Technische Probleme und fehlender Speed machen den Grand Prix von Australien zu einer Mammutaufgabe. In beiden Sitzungen kamen Sutil und Gutierrez nicht über die Plätze 14 und 15 hinaus.

14.03.2014 Bianca Leppert

Bei den Testfahrten in Bahrain konnte Sauber nicht wirklich glänzen. Und auch zum Saisonauftakt in Melbourne hat sich nach dem Trainingsfreitag noch keine Trendwende eingestellt. Man hinkt deutlich hinterher. Im ersten Kräftemessen waren es zwischen drei und vier Sekunden, im zweiten Training noch 2,7 Sekunden.

Technische Defekte kosten Zeit

Die Schweizer drehen sich im Kreis. Wie schon bei der Saisonvorbereitung kommen zum fehlenden Speed auch noch technische Defekte hinzu, die Entwicklungszeit auf der Strecke kosten. Am Vormittag hatten sowohl Neuzugang Adrian Sutil als auch Esteban Gutierrez ERS-Probleme, beim Mexikaner kam noch ein Getriebedefekt hinzu, weshalb es ausgetauscht werden musste.

"Wir hatten am Nachmittag auch noch Restriktionen was den Antriebsstrang angeht", sagt Teamchefin Monisha Kaltenborn. "Unser Antrieb gehört dabei sicher nicht zu denen, die im Vorteil sind. Ferrari ist selbst noch nicht zufrieden. Wir haben ja auch beim Test schon gesehen, dass noch Top-Speed fehlt."

Kopf nicht in Sand stecken

Nun müsse man aussortieren, wo man selbst Verbesserungsbedarf habe und wo Ferrari noch helfen kann. Fest steht: Man ist mit der Performance nicht zufrieden. Wie auch? Von Sauber erwartet man mehr als nur vor Caterham und Marussia zu liegen. Spielt die kleine Teamgröße bei den aktuellen Problemen vielleicht eine Rolle?

"Es ist auf jeden Fall kein Vorteil als kleines Team", sagt Kaltenborn. "Wir sind als Kundenteam auf eine sehr gute und enge Zusammenarbeit angewiesen, die wir auch haben. Aber der Lieferant befindet sich momentan ja auch selbst noch in einer Lernphase."

Die Sauber-Chefin geht davon aus, dass sich nach drei bis vier Rennen das Kräfteverhältnis eingependelt haben sollte. Für das Qualifying hofft sie, noch einen Schritt nach vorne machen zu können. "Wir stecken den Kopf nicht schon nach einem Tag in den Sand."

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