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Aufpassen auf Sauber

Perez beeindruckt die Konkurrenz erneut

Sergio Perez - Sauber - Formel 1-Test Barcelona - 3. März 2012 Foto: Sauber 20 Bilder

Jetzt haben es auch die Letzten gemerkt: Auf diesen Sauber muss man aufpassen. Es gibt mittlerweile so viele positive Anzeichen, dass man von einem Trend sprechen kann. Sergio Perez fuhr am vorletzten Testtag in Barcelona wieder schnelle Zeiten - mit viel und mit wenig Sprit.

03.03.2012 Michael Schmidt

Letzte Woche Kamui Kobayashi, jetzt Sergio Perez. Ein Sauber-Ferrari hat in beiden Testwochen von Barcelona die Bestzeit aufgestellt. Sergio Perez fuhr sie auch noch auf den weichen Reifen wie Jenson Button erstaunt feststellte. Der Versuch mit den supersoft-Reifen misslang. Wer weiß, was mit Pirellis weichstem Gummi möglich gewesen wäre, hätte der Sauber-Pilot in der Runde alles richtig gemacht.

Nun wissen wir, dass einzelne Runden bei Testfahrten nicht viel bedeuten. Selbst Perez gab zu: "Die Zeiten sagen nicht viel. Wichtig ist das Gefühl, das ich vom Auto habe. Ich bin sehr, sehr happy damit. Nicht wegen der Rundenzeit, sondern weil wir uns seit Jerez extrem gesteigert haben. Das Auto ist sehr gut ausbalanciert, und es macht, was wir wollen."

Perez fährt schnellste Rennsimulation

Die Wahrheit liegt in den Rennsimulationen. Am Nachmittag des vorletzten Testtages spulten gleich fünf Teams einen imaginären Grand Prix ab. Sauber, Toro Rosso, Williams, Ferrari und Force India. Wären Sergio Perez, Daniel Ricciardo, Bruno Senna, Felipe Massa und Paul di Resta zur gleichen Zeit gestartet, hätte der Sieger Sergio Perez geheißen. Der Sauber fuhr die schnellsten Runden zu Beginn der Stints, und er hatte den mit Abstand geringsten Reifenverschleiß. Felipe Massa in seinem Ferrari wird neidisch gewesen sein.

Perez hofft, dass er die gute Form bis Melbourne konservieren kann. "Wir gehen in die richtige Richtung. Im Vergleich zum Vorjahr verstehen wir unser Auto viel besser. Ich bin überzeugt, dass wir einige WM-Punkte aus Melbourne mitnehmen können."

Perez hofft auf Reifenvorteil

Der Reifenflüsterer vom Dienst glaubt, dass er seine Qualitäten in diesem Jahr noch mehr wird ausspielen können. "Das Anfahren und das Vorbereiten der Reifen auf den Turn ist noch kritischer geworden. Der Fahrer kann auch dieses Jahr wieder den Unterschied ausmachen. Es wird in Melbourne nicht ganz so extrem wie in Barcelona sein. Hier in Barcelona ist es wegen der kühlen Temperaturen schon extrem kritisch. Für Melbourne erwarten wir nach der Erfahrung vom letzten Jahr ein leichteres Spiel. Ich bin da ja mit einem Stopp über die Distanz gekommen."

Der erste Schritt für Sauber ist getan. Jetzt muss die Schweizer Truppe die guten Testergebnisse nur noch auf ein Rennwochenende übertragen. Und diese dann halten. "Im letzten Jahr waren wir am Anfang auch stark und haben dann verloren", warnt Perez. Und macht sich da trotzdem keine Sorgen. "Ich glaube, wir sind diesmal besser gerüstet."

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