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Sauber Technikchef James Key

"Reifen für Hockenheim sind extrem"

Pedro de la Rosa - Sauber F1 Foto: Sauber F1 32 Bilder

Nach zwei Punkteresultaten in Folge will Sauber die Serie in Hockenheim fortsetzen. Mit einem neuen Diffusor wollen Kamui Kobayashi und Pedro de la Rosa wieder unter die Top Ten. Sorgen bereiten Technikchef James Key allerdings die extremen Reifenmischungen.

16.07.2010 Tobias Grüner

Nach einem katastrophalen Saisonstart hat Sauber in den letzten beiden Rennen endlich in die Erfolgsspur gefunden. Für seinen siebten Platz in Valencia und Rang sechs in Silverstone wurde Kamui Kobayashi mit insgesamt 14 Punkten belohnt. Die Stimmung im Schweizer Team ist nun deutlich besser geworden. Pünktlich zum 40-jährigen Firmenjubiläum, das in Hockenheim mit einer speziellen Aufschrift seitlich auf dem Monocoque gefeiert wird, steigt das Selbstvertrauen wieder.

Kobayashi will Punkteserie in Hockenheim fortsetzen

"Wenn die Neuerungen, die wir für den Großen Preis von Deutschland bekommen, ebenso funktionieren wie jene, die wir für Valencia und Silverstone hatten, dann kann ich bestimmt wieder in die Punkte fahren", blickt Kobayashi optimistisch auf Hockenheim. Dabei muss der Japaner in den Freitagstrainings ausnahmsweise mal keinen neuen Kurs lernen. "Ich kenne die Strecke in Hockenheim ziemlich gut, weil ich dort Formel Renault, Formel 3 und GP2 gefahren bin", berichtet Kobayashi.

Seine Erfahrungen auf der badischen Traditionsstrecke sind bislang positiv. Kobayashi freut sich bereits auf die Rückkehr. "Ich mag den Kurs recht gern. Er hat enge Passagen, aber auch eine lange Gerade, und die Kombination aus beidem macht den Hockenheimring zu einer sehr technischen Strecke. Es ist nicht einfach, das Auto dort abzustimmen, das wird eine interessante Aufgabe."

Pedro de la Rosa denkt zurück an den alten Kurs

Als Pedro de la Rosa 1999 das erste Mal in Hockenheim unterwegs war, ging es noch über die langen Geraden durch den Wald. 2000 holte er sich mit dem Arrows auf Platz sechs sogar einen WM-Punkt. Erst 2002 wurde die Strecke in die heutige Form verkürzt. "Mir ist der alte Hockenheimring vertrauter als die aktuelle Strecke, aber der kürzere Kurs sorgt definitiv für spannende Rennen", berichtet der Spanier.

Zuletzt hatte der Spanier vor allem Pech. In Valencia fiel er durch eine nachträgliche Fünf-Sekunden-Strafe aus den Punkten, in Silverstone sorgte eine unglückliche Kollision mit Adrian Sutil für den Ausfall. Vom Speed her zeigte sich Sauber zuletzt beim GP England allerdings deutlich konkurrenzfähiger.

Reifen bereiten Sauber Sorgen

"Ich hoffe, wir können an unsere Leistungsfähigkeit von Silverstone anknüpfen, obwohl Hockenheim nicht so viele schnelle Kurven zu bieten hat", blickt De la Rosa voraus. "Ich denke, dass ich um Punkte kämpfen kann. Die Strecke in Hockenheim beansprucht die hinteren Reifen sehr stark, und das müssen wir berücksichtigen."

Die Reifen bereiten auch den Sauber-Ingenieuren große Sorgen. Mit den beiden Mischungen "Super Soft" und "Hard" bietet Bridgestone die größtmögliche Spreizung beim Härtegrad der Gummis an. "Die Reifenmischungen werden extrem sein, sehr weich und sehr hart, man muss sehen, wie das im Qualifying und im Rennen funktioniert", erklärt Technikchef James Key. "Wir werden am Freitag und Samstag viel zu tun haben, um beide Reifen verstehen zu lernen."

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