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Sauber verbessert

Erste WM-Punkte in Reichweite

Adrian Sutil - Sauber - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 9. Mai 2014 Foto: xpb 92 Bilder

Sauber kam mit einem großen Update-Paket und großen Erwartungen nach Spanien. Der erste Trainingstag in Barcelona verlief vielversprechend. Noch ist aber Luft nach oben. Für einen Schönheitsfehler sorgte der Abflug von Giedo van der Garde nachdem seine Bremsscheibe explodiert war.

09.05.2014 Tobias Grüner

Im Sauber-Lager gehen die Mundwinkel langsam wieder nach oben. Nach 4 enttäuschenden Rennen gab der Schweizer Rennstall am Freitag (9.5.2014) in Barcelona ein Lebenszeichen ab. Adrian Sutil blieb auf Rang 13 nur zweieinhalb Zehntel hinter den Top Ten zurück. Auf Platz 6 fehlte nur eine halbe Sekunde. Und das an einem Tag, an dem noch nicht alles perfekt lief.

Sutil sieht weiteres Potenzial im Auto

"Wir haben am Nachmittag etwas Zeit mit einem Brake-by-Wire-Problem verloren", berichtet Sutil am Abend. "Dadurch konnten wir das Update-Paket noch nicht optimal nutzen. Die Fahrbarkeit vom Auto ist noch nicht so gut. Man hat immer mal wieder stehende Räder. Im letzten Sektor ist das Auto noch sehr nervös. Das müssen wir noch besser zusammenbringen. Ich habe das Gefühl, da ist noch Rundenzeit drin."
 
Mit einem besseren Setup seien die fehlenden Zehntel bis in die Top Ten locker aufzuholen, meint der Bayer. "Allerdings ist das in der heutigen, komplizierten Formel 1 nicht so einfach. Man verändert etwas am Auto. Das hilft dann in einer Kurve, verschlechtert es aber in anderen Kurven. Man dreht sich sehr einfach im Kreis. Wichtig ist aber, dass es mit dem Update eindeutig nach vorne gegangen ist."

Van der Garde explodiert die Bremsscheibe

Für einen Schreckmoment im Sauber-Lager sorgte im ersten Training Giedo van der Garde. Bei mehr als 300 km/h explodierte beim Niederländer am Ende der Zielgeraden die Bremsscheibe links vorne. Nur mit einer schnellen Reaktion konnte der Ersatzfahrer sein Auto unbeschadet durchs Kiesbett lenken und einen Einschlag im Reifenstapel vermeiden. "Ich konnte gerade noch Schlimmeres verhindern", erklärte Van der Garde nach der unfreiwilligen Offroad-Einlage.

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