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Hülkenberg weiter im Plan

„Aha-Erlebnisse werden weniger“

Nico Hülkenberg, Sauber, Formel 1-Test, Jerez, 6.2.2013 Foto: SB-Medien 46 Bilder

Nico Hülkenberg reist zufrieden aus Jerez ab. Der erste Test im neuen Sauber C32 bestätigte ihn und die Ingenieure, dass die Richtung stimmt. Schritt für Schritt fühlt er sich in seiner neuen Umgebung heimischer.

06.02.2013 Michael Schmidt

Nico Hülkenbergs Fazit nach seinen ersten zwei Testtagen könnte heißen: „Alles ist gut.“ Wenn es überhaupt Probleme gibt, dann sind es Kleinigkeiten. Zum Beispiel eine gewisse Nervosität beim Einlenken. Dafür liegt das Auto in den schnellen Kurven wie ein Brett. Das spricht für eine gute Aerodynamik. Und gibt dem Konzept der schmalen Seitenkästen Recht.

Und Hülkenberg fühlt sich an seinem neuen Arbeitsplatz schon wieder ein Stück heimischer. „Nach einer Nacht drüber schlafen wird einem die neue Umgebung ein Stück vertrauter. Am Anfang hast du deine Aha-Erlebnisse, die dann immer weniger werden.“

Ist der Sauber ein Siegerauto?

Die Frage, ob dieser Sauber C32 das Zeug zum Siegerauto in sich trägt, konnte Hülkenberg nicht beantworten. „Ich war ja noch nie in einer Situation, dass sich bei den Testfahrten das Auto gut anfühlt, das dann später ein Siegerauto geworden ist. Deshalb kann ich schwer beurteilen, was aus dem Auto wird.“ Das erste Gefühl ist jedenfalls gut. Und auch die Aerodynamiker sind zufrieden. „Das Auto funktioniert genauso, wie sie es geplant haben.“

Hülkenberg dreht 178 Runden an zwei Tagen

Die befürchteten Probleme mit der Kühlung blieben aus. Die hatte nur Ferrari. Hülkenberg spulte an zwei Tagen 178 Runden ab. Genau das Pensum, das er sich erhofft hatte. „Ich bin jetzt nicht mit der Erwartung nach Jerez gekommen, dass alle fünf Runden etwas kaputtgeht.“ Mit einer Rundenzeit von 1.19,502 landete Hülkenberg auf Rang fünf. Zwei Zehntel von Mark Webber weg, eine halbe Sekunde von Paul di Resta.

Der neue Sauber-Pilot gab zu, dass er auf seiner Runde einen Fehler eingebaut hatte. Intern bei Sauber rechnet man hoch, dass ohne den Schnitzer eine Runde von 1:19.1 Minuten möglich gewesen wäre. Für 1.18er Zeiten hätte man dann schon Benzin aus dem Tank nehmen müssen. Hülkenberg meinte zu Romain Grosjeans Bestzeit von 1:18.218 Minuten: „Das ist schon sehr flott.“

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