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Sauber-Zukunft

Sauber mit neuem Investor?

GP Italien 2009 Foto: BMW-Sauber 104 Bilder

Qadbak und kein Ende. Die Dunkelmänner aus den Nahen Osten bleiben ein Rätsel. Die Schweizer Sonntagszeitung meldete am Wochenende, dass Qadbak möglicherweise doch eine Luftblase sei. Trotzdem stehen die Chancen von Sauber auf den 13. Platz gut. Nun soll sich der zweite Kaufinteressent bei BMW gemeldet haben.

26.11.2009 Michael Schmidt

Die Buschtrommeln melden. In den nächsten zehn Tagen bekommt Sauber den 13. Startplatz. Und das obwohl neue Zweifel über Qadbak aufgetaucht sind, jenes Unternehmen das BMW für geschätzte 80 Millionen Euro den Formel 1-Rennstall abkaufen wollte. Die Schweizer Sonntagszeitung" berichtete, dass hinter Qadbak womöglich nur eine leere Hülle steckt. BMW jedenfalls hat von den vermeintlichen Geldgebern aus den Nahen Osten - Experten tippten auf einen Staatsfonds aus Katar - noch kein Geld erhalten. Das wurde lange damit begründet, dass die Kaufsumme erst fließt, wenn Sauber die Zusage über einen Startplatz erhält.


Vorschlag mit Sperrkonto wurde nicht aufgegriffen

Dem Vorschlag der FIA, das Geld auf ein Sperrkonto einzuzahlen, ist Qadbak bislang ebenfalls nicht nachgekommen. Was die Frage aufwirft, welche Strategie hinter einem solchen Gebaren steckt. Skeptiker wittern natürlich sofort Betrug, doch das ist nicht zwingend notwendig. Qadbak oder wer auch immer dahinter steckt, könnte so gerechnet haben: Mit der Startplatzgarantie fließen die Altlasten von Bernie Ecclestone gegenüber BMW (42 Millionen Dollar) und die üblichen Auszahlungen (rund 35 Millionen Dollar für Platz sechs). Dazu gibt es Sponsorgelder. Mit dem Geld zahlen wir BMW aus. Wäre das wirklich der Plan gewesen, wäre das ziemlich naiv gedacht. Erstens fließen Ecclestones Zuschüsse nur im Quartal, zweitens gehen Experten davon aus, dass Ecclestone die Altschulden einbehält, um BMW für den Ausstieg zu bestrafen.

Investor aus den USA

Trotz der Verwirrung um Qadbak ist die Lage nicht hoffnungslos. Tatsächlich soll es besser denn je aussehen. Beim Bieterrennen um BMW gab es noch einen zweiten Interessenten. Gerüchten zufolge soll es sich dabei um eine amerikanische Investmentgesellschaft gehandelt haben, deren Name bekannt und auch nachvollziehbar ist. Eine US-Beteiligung würde auch von Bernie Ecclestone begrüßt. Der Formel 1-Chef will wieder einen Fuß in die USA bringen und plant mittelfristig einen ganz großen Coup. Ecclestone verhandelt nicht nur mit möglichen Streckenbetreibern an der Westküste. Sein alter Traum von einem Grand Prix in New York lebt mehr denn je zuvor. Und er soll nur noch eine Handbreit von einer Realisierung entfernt sein. Da käme ihm ein Sauber-Team mit amerikanischer Beteiligung gerade recht.

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