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Saubers gute Serie setzt sich fort

"Platz 7 entspricht unserem Leistungsstand"

Nico Hülkenberg - Sauber - Formel 1 - GP Indien - 26. Oktober 2013 Foto: xpb 59 Bilder

Der Sauber-Höhenflug geht weiter. Nico Hülkenberg deutete mit dem siebten Startplatz an, dass auch in Indien WM-Punkte möglich sind. Es wäre das fünfte Mal in Folge. Das Trainingsergebnis entspricht nach Hülkenbergs Einschätzung dem Leistungsstand des Autos. Sein großer Gegner im Rennen werden die McLaren.

26.10.2013 Michael Schmidt

Rang 7 wird langsam zum Stammplatz für Nico Hülkenberg. Wie in Korea und Japan geht der Sauber-Pilot von diesem Startplatz aus ins Rennen. "Das entspricht unserem derzeitigen Leistungsstand", resümierte Nico Hülkenberg nach einem Trainingstag, den er so beschreibt: "Nicht super, super gut, aber okay. Ich habe insgeheim gehofft, dass ich in der Startaufstellung noch etwas weiter vor komme."

Hülkenberg wählte die Vettel-Strategie. Also Start auf den weichen Reifen. In seinem Nacken hängen Fernando Alonso, Jenson Button und Sergio Perez, allesamt mit den harten Sohlen unterwegs. "Fernando wird nicht zu halten sein. Die McLaren-Piloten sind im Rennen meine großen Gegner." Hülkenberg wird sie relativ schnell aus den Augen verlieren. Dann nämlich, wenn er von den weichen auf die harten Reifen wechselt. "Nach zwei, drei oder fünf Runden. Ich weiß es nicht?"

Ein frühes Safety Car wäre ein Geschenk

Hülkenberg hofft, dass er die McLaren-Piloten später im Rennen wiedertrifft. Dann nämlich, wenn die auf die weichen Reifen gehen müssen. "Das große Fragezeichen ist, wie sich die weichen Reifen am Ende des Rennens ohne Sprit verhalten. Ich kann mir schon vorstellen, dass sie auf bestimmten Autos für 10 Runden gut sind."

Ein frühes Safety Car könnte der Vettel-Fraktion und damit auch Hülkenberg allerdings die Trumpfkarte in die Hände spielen. "Dann werden wir die weichen Reifen schnell los und bleiben am Feld dran." Die Statistik spricht gegen diesen Fall: "Hier gab es noch nie ein SafetyCar."

Sauber vs. Force India

Hülkenberg und Sauber müssen aber auch nach hinten schauen. Force India machte eine bessere Figur als zuletzt. "Wir haben nur ein ganz enges Setup-Fenster, um mit diesen Reifen schnell zu sein. Zuletzt haben wir entweder links oder rechts daran vorbeigeschossen. Diesmal scheint es, dass wir näher an das Ziel getroffen haben", hofft Technikchef Andy Green für seine Fahrer Adrian Sutil und Paul di Resta. Teamchef Vijay Mallya meinte mit einem Blick auf seine Kollegin Monisha Kaltenborn: "Sauber hat uns aufgeweckt."
 

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