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Schlagabtausch um FIA-Präsidentenamt

David Ward fordert Debatte

David Ward FIA Foto: wardandteam2013.com

Der Kampf um das FIA-Präsidentenamt spitzt sich zu. Herausforderer David Ward fordert Jean Todt zu einer öffentlichen Debatte über das Management der FIA, das Entscheidungsprocedere und die Finanzen heraus.

20.09.2013 Michael Schmidt

Die nächsten drei Monate werden spannend. Anfang September hatte David Ward seine Bereitschaft erklärt, für das Amt des FIA-Präsidenten zu kandidieren. Er stellte dabei seinen 20-Punkte-Plan, genannt die "Agenda für Erneuerung" vor.

Kurz darauf gab Amtsinhaber Jean Todt bekannt, dass er um seinen Posten als FIA-Präsidenten kämpfen werde. Nach zwei Wochen der Ruhe geht der Wahlkampf, der sich über drei Monate hinziehen wird, in seine erste heiße Phase.

Ward will über Management und Finanzen reden

David Ward fordert Jean Todt in einem öffentlichen Brief auf, mit ihm in eine Debatte über die Managementstrukturen der FIA, den Entscheidungsfindungsprozess und die Finanzen zu treten. Das größte Anliegen des 57-jährigen Engländers ist es, dass die vom Sport generierten Gelder im Sport bleiben. Damit sollen die nationalen Sportverbände unterstützt werden.

Todt hatte sich bislang noch nicht zum Verwendungszweck des Geldes geäußert. Ward schließt seinen Brief mit den Worten: "Wenn wir in diese Debatte eintreten, wäre die FIA der Sieger, egal wer am Ende die Wahl gewinnt. Ich hoffe deshalb, dass du mir zustimmst und damit den FIA-Mitgliedern eine einmalige Gelegenheit gibst, sich vor der Präsidentenwahl ein klares Bild von der Lage zu machen." Eine Antwort von Todt, ob er sich auf diese Diskussion einlassen wird, steht noch aus.

Verzögert sich das Concorde Abkommen?

Zunächst einmal muss die FIA an das Geld kommen. Dazu braucht Jean Todt das neue Concorde Abkommen. Der Franzose hofft, dass der Grundlagenvertrag der Formel 1 bei der Weltratsitzung am Freitag (27.9.2013) in Dubrovnik endlich unterschrieben wird. Dann würden 40 Millionen Dollar in die FIA-Kasse fließen.

"Wenn es dazu kommt, wäre das Jean Todts größte Leistung in seiner Amtszeit", bestätigt ein FIA-Mann anerkennend. Bleiben nur zwei Fragen. Wird das Concode Abkommen nächste Woche unterschrieben, und was passiert mit dem Geld, wenn es einmal so weit kommt? Insider glauben, dass Bernie Ecclestone den Abschluss des Concorde Abkommens erneut hinauszögern wird. Vielleicht sogar bis zur Präsidentenwahl am 6. Dezember.

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