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Michael Schumacher

"Das Podium ist ein realistisches Ziel"

Michael Schumacher Foto: Mercedes GP 22 Bilder

Vor drei Wochen schnupperte Mercedes beim GP China bereits am Duft des Erfolgs. Endlich verstehen die die Ingenieure ihr Auto. In der Türkei würde sich Michael Schumacher gerne ein Plätzchen auf dem Podest reservieren.

05.05.2011 Bianca Leppert

Beim GP China ist bei Mercedes der Knoten geplatzt. Höchste Zeit nach zwei mageren Resultaten zuvor. Nun blicken Nico Rosberg und Michael Schumacher optimistisch nach vorne. Auch wenn Rosberg immer noch etwas geknickt ist, weil er in China Sprit sparen musste. "Fehler passieren, deshalb verliere ich aber nicht das Vertrauen in das Team", meinte Rosberg vor dem Europa-Auftakt in Istanbul. "Wir waren in der Lage, ein Rennen anzuführen. So müssen wir weitermachen", fordert der 25-Jährige.

Technische Neuerungen für den GP Türkei

Die Basis ist geschaffen. Die Ingenieure wissen, wie sie mit dem Mercedes GP W02 umgehen müssen. Technische Neuerungen für den GP Türkei sollen das Auto noch schneller machen. Wie genau das funktionieren soll? Da herrscht bei den Silberpfeilen Geheimniskrämerei. Keiner der beiden Piloten will auspacken. "Wir haben Updates auf mechanischer und aerodynamischer Seite", gibt sich Schumi bedeckt. "Wie viel das in Rundenzeit bringt, müssen wir selbst noch herausfinden."

Schließlich schläft auch die Konkurrenz nicht. Beim GP Türkei haben die meisten Teams neue Teile im Gepäck und rüsten auf. "Man soll niemals nie sagen, aber ich denke nicht, dass wir in der Lage sind, aus eigener Kraft zu gewinnen", sagt Schumacher. "Das Podium ist ein realistisches Ziel."

Strategie als Stärke

Aufgrund des vorausgesagten hohen Reifenverschleiß wird die Strategie wieder zum Zünglein an der Waage werden. Möglicherweise eine Chance für die Silbernen. "In Sachen Strategie stehen wir richtig gut da", nennt Rosberg eine der Stärken des Teams. Was sie da noch schwächen kann? "Der Speed des Autos", gibt Rosberg nüchtern zu.

Selbstzweifel hat er nicht. Vielmehr konnte er trotz der Spritspar-Aktion in Shanghai Selbstvertrauen tanken. "Ich hoffe, ich schaffe es, die ganze Saison die Nase vorn zu haben", sagt Rosberg. In letzter Zeit wird er immer öfter mit anderen Teams wie Ferrari oder Red Bull in Verbindung gebracht. "Das ist kein Thema", wiegelt der Wahl-Monegasse ab.

Schumacher besser aufgestellt

Schumacher wird sich also noch länger mit Rosberg kabbeln dürfen. Aber wie findet der siebenmalige Weltmeister es, dass Rosberg die restliche Saison vor ihm durchs Feld fegen will? "Wir müssen nicht über die Qualitäten der Fahrer im Team reden", meint Schumacher. "Ich bin generell der Meinung, dass ich in diesem Jahr besser aufgestellt bin, weil ich das gesamte Paket bestehend aus Ingenieuren, Team, Auto und Abstimmung besser verstehe. Leider konnte ich das noch nicht umsetzen."

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