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Schumacher benennt Problem - es sind die Reifen

Schumachers Problem sind die Reifen

Bridgestone F1-Reifen Foto: xpb 51 Bilder

Michael Schumacher hat sein größtes Problem nach der Rückkehr in die Formel 1 benannt und seinen Rückstand auf die mangelnde Erfahrung mit den derzeit vorgeschriebenen Reifen zurückgeführt.

05.05.2010

"Die schmaleren Vorderreifen, die Reifen für trockene Pisten und die Regenreifen kannte ich aus meiner Vergangenheit nicht", sagte der siebenmalige Weltmeister in einem Interview der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Jeder Fahrer müsse lernen, wie sich die Reifen unter den sich verändernden Bedingungen verhalten. "Da haben die Kollegen einen gewissen Vorsprung", räumte Schumacher ein. Der Rekordchampion hatte drei Jahre ausgesetzt.

Die Entwicklung der Reifen ist für Schumi nicht mehr vorhersehbar

Was vor dem Rücktritt Ende 2006 gang und gäbe und sicherlich auch eine seiner Stärken war, ist es heute nicht mehr. Beim Training am Freitag könne er noch nicht vorhersehen, wie sich der Reifen im Rennen entwickeln werde. "Früher war es für mich selbstverständlich, vorausplanen zu können, eine Ahnung zu haben, wie das Feintuning auszusehen hat", schilderte Schumacher, der an diesem Sonntag auf dem Circuit de Catalunya seinen 255. Grand Prix bestreiten wird. "Da habe ich momentan noch ein Manko." Definitiv sehe er Bereiche, in denen er am Anfang stehe, "wo ich dazulernen muss, weil ich die nötige Erfahrung in den letzten drei Jahren nicht machen konnte".
 
Platz zehn, nur zehn Punkte und damit 40 weniger als sein eigener Teamgefährte Nico Rosberg nach vier Rennen, Spitzenreiter und Titelverteidiger Jenson Button (McLaren-Mercedes) ist gar 50 Punkte voraus. Dass Schumacher dennoch entspannt auf die Zuschauer wirkt, erklärte er in der "FAZ" so: "Bis zu meinem Rücktritt 2006 habe ich die ganzen negativen Begleitumstände der Formel 1 mit mir rumgetragen. Die haben in mir gearbeitet und mich sicherlich auch zermürbt (...)  Dieses Gefühl ist jetzt weit weg von mir." Seinen Fokus oder seine Zielstrebigkeit habe er aber nicht verloren. "Ich gehe das nach wie vor seriös an, ich arbeite nach wie vor sehr hart an mir", sagte der 91-malige Grand-Prix-Gewinner.

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