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Schumacher-Comeback

Adrenalin-Kick war nicht entscheidend

Michael Schumacher Foto: dpa

Michael Schumacher langweilt sich nicht etwa oder ist auf der Jagd nach neuen Abenteuern, sondern entschloss sich für sein Comeback aus Treue gegenüber Ferrari. Ferrari-Boss Montezemolo habe ihn zu seiner Rückkehr überredet.

07.08.2009

"Ich habe schon vor einiger Zeit das Kapitel Formel 1 abgeschlossen", sagte Schumacher gegen über der italienischen Tageszeitung "La Stampa". "Ich suche mit meinem Comeback kein Adrenalin."

Stattdessen war Schumachers langjährige Bindung zu Ferrari ausschlaggebend für seine Rückkehr in die Formel 1. "Aus Treue gegenüber meinem Team kann ich diese schwierige Situation nach Massas Unfall nicht ignorieren", sagte Schumacher. "Mit Montezemolo und Teamchef Stefano Domenicali haben wir beschlossen, dass ich für Felipe Massa einsteigen werde. Ich habe große Lust, mit dieser Herausforderung zu beginnen."

Weiterhin Fitness-Training angesagt

Momentan bereitet sich der Rekord-Weltmeister in seinem Schweizer Heimatort Gland weiter auf das Rennen in Valencia vor. "Michael arbeitet in seinem Fitness-Studio mit seinen Physiotherapeuten", sagte seine Sprecherin Sabine Kehm am Freitag (7.8.).
 
Mit seinem Comeback löste Schumacher besonders in Deutschland eine Welle der Begeisterung aus. Vor allem seine Fans freuen sich, den Kerpener noch mal auf der Strecke zu sehen. "In einer gewissen Hinsicht bin ich für die Popularität der Formel 1 Deutschland verantwortlich", meint Schumacher. "Die Formel 1 war nicht so bekannt, als ich begonnen habe. Wir hatten keine Tradition und nicht einmal Erfolge in diesem Bereich. Natürlich hatten wir einen starken Automarkt und als wir in der Formel 1 Erfolge geerntet haben, haben sich die Leute dafür interessiert."

Doch trotz seiner Popularität vergisst er auch seine Wurzeln nicht. Erst am Mittwoch und Donnerstag (5./6.8.) trainierte Schumacher wieder im Kart, um sich fit zu halten und auf sein Comeback einzustellen. "Früher waren nicht einmal Kart-Rennen wirklich verbreitet, jetzt gibt es große Gesellschaften, die die besten Talente unterstützen, indem sie die Kart-Autos sponsern", erklärt Schumacher. "Red Bull ist ein gutes Beispiel. Man kann sehen, was sie aus Sebastian Vettel gemacht haben."

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