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Schumacher-Comeback

Schumacher-Comeback auf der Kippe?

Michael Schumacher und Sebastian Vettel Foto: Wolfgang Wilhelm

Die ganze Welt jubelt über das Comeback von Michael Schumacher in der Formel 1 und spekuliert über seine Erfolgschancen. Doch es steht noch nicht fest, ob Schumacher in Valencia wirklich starten darf.

05.08.2009

Denn bevor Schumacher seine Startfreigabe erhält, muss er noch medizinische Tests über sich ergehen lassen, die darüber entscheiden, ob er auch fit genug für die Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports ist. Dem ZDF teilte Schumachers Sprecherin Sabine Kehm am Dienstag (4.8.) mit: "Es ist durchaus noch nicht sicher, dass der Nacken hält und das Comeback gestartet werden kann. Die ist abhängig von medizinischen Untersuchungen, die noch anstehen. Erst danach ist klar, ob er fahren können wird.

Freigabe abhängig von den Ärzten und Schumachers Gesundheit
 
Schumachers Manager Willi Weber schloss sich dieser Aussage an. "Es ist abhängig von der Gesundheit und der Freigabe der Ärzte, ob sie ihn fahren lassen", sagte er im ZDF. "Wir warten mal bis nächste Woche, bis wir grünes Licht haben, dass Michael in Valencia fahren kann." Wann diese Tests genau stattfinden und was dabei genau überprüft wird, wollte Kehm am Mittwoch (5.8.) gegenüber auto-motor-und-sport.de aber nicht kommentieren. Die Tests sind unabhängig von der Erteilung der Superlizenz - diese gilt Schumacher als sicher.
 
Aus Webers Aussage lässt sich aber schließen, dass eine endgültige Entscheidung erst in der nächsten Woche fallen wird. Der Rekord-Weltmeister trainiert momentan jeden Tag und unterzieht sich regelmäßig medizinischen Untersuchungen. Betreut wird er dabei vom Chefarzt der Sportklinik Bad Nauheim, Dr. Johannes Peil. "Er will es schaffen. Die ganze
Professionalität von Schumacher steckt hinter dieser Vorbereitung", sagte er. "Aber erst nach Abschluss aller Untersuchungen werden wir wissen, ob er fahren kann." Peil weiter: "Nur weil Michael so viel in der Zwischenzeit für sich und seinen anderen Sport gemacht hat, ist ein Wiedereinstieg überhaupt denkbar."
 
Nackenmuskulatur das größte Problem
 
Am meisten Sorgen bereitet der Nacken. Die Nackenmuskulatur wird in einem Formel 1-Rennen extrem beansprucht. Im Februar verletzte sich Schumacher bei einem Motorrad-Unfall aber ausgerechnet im Nacken- und Schulterbereich.
 
"Das Training läuft insgesamt sehr gut, nur mein Genick zwickt zugegebenermaßen etwas", berichtete Schumacher diese Woche auf seiner Website. "Das müssen wir noch in den Griff kriegen. Denn die Gesundheit geht vor, das ist die klare Absprache mit Ferrari, und übrigens auch mit meiner Frau. Aber es gilt: Ich habe die Herausforderung angenommen, und wie ihr wisst, liebe ich Herausforderungen. Meine Fans offenbar auch."

Die freuen sich wohl am meisten über die Rückkehr ihres Helden und feierten in den vergangenen Tagen die Rückkehr des Kerpeners. "Ich wollte mich auf diesem Weg für die vielen positiven Reaktionen meiner Fans bedanken, die mir für mein Vorhaben die Daumen drücken", schrieb er. "Es ist unglaublich, wieviel Zuspruch ich in diesen Tagen von überall auf der Welt erfahre. Es ist, als bräche ein Schwall positiver Energie über mich herein. Ein dickes Kompliment an euch alle!"
 
Indes ist auch zu lesen, dass Schumacher für sein Comeback rund eine Million Euro pro Rennen erhalten soll. Dabei handelt es sich aber lediglich um Spekulationen.

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