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Schumacher-Comeback

Schumacher sagt F1-Comeback ab

Michael Schumacher Foto: dpa

Michael Schumacher hat am Dienstag (11.8.) auf seiner Website verkündet, dass er sein Formel 1-Comeback absagen muss. Die Probleme mit dem Nacken nach dem ersten Formel 1-Test wurden nicht besser.

11.08.2009

"Ich habe gestern Abend Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und Teamchef Stefano Domenicali darüber informieren müssen, dass ich nicht für Felipe einspringen kann. Ich habe absolut alles versucht, dieses Comeback auf Zeit möglich zu machen, aber zu meinem größten Bedauern klappt es nicht", schrieb Schumacher auf seiner Website.

"Die Schmerzen im Nacken, die nach dem privaten F1-Tag in Mugello auftraten, haben wir leider nicht in den Griff bekommen - auch wenn wir alles versucht haben, was medizinisch und therapeutisch machbar ist."

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Die Ursache für die Probleme mit dem Nacken ist eine Verletzung, die sich Schumacher bei einem Motorrad-Unfall im Februar zuzog. "Die Verletzungsfolgen vom Motorrad-Unfall im Februar, als ich mir Brüche im Bereich Kopf und Hals zugezogen habe, sind leider noch immer zu schwer", begründet er seine Entscheidung. "Daher kann mein Nacken den extremen Belastungen der Formel 1 nicht standhalten. Das hat sich im Verlauf der Untersuchungen, die wir während der vergangenen beiden Wochen immer wieder angestellt haben, und der Abschluss-Untersuchung gestern Nachmittag deutlich gezeigt."

Entscheidung gegen das Comeback fiel am Montag (10.8.)

Die abschließende Untersuchung fand am Montag (10.8.) statt. "Weil sich die Probleme im Nacken, die nach dem Tag in Mugello aufgetreten waren, nicht besserten, habe ich mich am Sonntag kurzfristig entschieden, diese eindringliche Untersuchung bereits gestern zu machen."

Nach dieser Entscheidung ist nicht nur Schumacher, sondern sind auch seine Fans enttäuscht. In den letzten Tagen entstand ein regelrechter Schumi-Hype und alle jubelten dem Comeback entgegen. Trotzdem stand immer wieder im Raum, ob Schumacher überhaupt fahren könne. Auch aus seinem engeren Umfeld war zu hören, dass Schumacher bei den ersten Testfahrten bereits große Probleme mit dem Nacken hatte.

"Ich bin zutiefst enttäuscht", sagt Schumacher. "Mir tut es wahnsinnig leid für die Jungs bei Ferrari und alle die Fans, die mir die Daumen gedrückt haben. Ich kann nur nochmals sagen, dass ich alles versucht habe, was in meiner Macht stand. Ich wäre gerne für Felipe eingesprungen. Jetzt bleibt mir nur, dem gesamten Team die Daumen für die nächsten Rennen zu drücken."

Badoer ersetzt Schumacher, Tesfahrten in Mugello komplett abgesagt

Statt Schumacher wird nun Ferrari-Testfahrer Luca Badoer für den verletzten Felipe Massa einspringen. Wie Ferrari-Pressesprecher Luca Colajanni gegenüber auto-motor-und-sport.de mitteilte, sind die ursprünglich von Schumacher geplanten Testfahrten am Dienstag und Mittwoch in Mugello mit einem 2007er Ferrari der "Clienti" komplett abgesagt worden - Badoer wird diese auch nicht wahrnehmen. Ob Badoer die gesamte Saison für Massa fahren wird, oder ob Massa noch vor Saisonende in die Formel 1 zurückkehren wird, steht laut Colajanni noch nicht fest.

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