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Schumacher-Comeback

Williams und Red Bull gegen Schumacher-Test

Frank Williams Foto: dpa 51 Bilder

++ Update ++ Michael Schumacher wird wohl keinen Test im aktuellen Ferrari F60 zur Vorbereitung auf sein geplantes Comeback bestreiten können. Williams und Red Bull haben den Ferrari-Antrag für eine Sondergenehmigung abgelehnt.

03.08.2009

"Während wir Michael Schumachers Rückkehr in die Formel 1 begrüßen, ist es nun mal Fakt, dass jede Form von Tests in der Saison strikt verboten ist", sagte Teamchef Frank Williams am Montag (3.8.). "Wir kommentieren das nicht", sagte ein Ferrari-Sprecher dazu.

Auch bei dem Toro-Rosso-Neuling Jaime Alguersuari, der in Ungarn erstmals in einem Formel-1-Wagen gefahren war, habe es keine Ausnahme gegeben. "Williams F1 sieht keinen Unterschied zwischen Alguersuaris und Schumachers Situation und denkt, dass jede Abweichung von der Regel einen Präzedenzfall für die Zukunft schaffen würde", begründete Williams. "Zum Wohle der Beständigkeit und Fairness lehnen wir daher Ferraris Antrag ab, vor dem Großen Preis von Europa zu testen", erklärte Williams.

Red Bull lehnt den Test ebenfalls ab

Auch das österreichische Red-Bull-Team von Sebastian Vettel hat eine Test-Sondergenehmigung für Michael Schumacher abgelehnt. "Ich bin mir sicher, dass Michael Schumacher, der siebenmaliger Weltmeister ist und 91 Rennen gewonnen hat, keine Probleme haben wird auf Tempo zu kommen", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Für eine Ausnahme müssten alle zehn Rennställe Grünes Licht geben. Tests sind in dieser Saison während der laufenden Meisterschaft aus Kostengründen untersagt.

Haug ist für den Test von Schumacher


Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hatte sich derweil klar für eine Sondererlaubnis ausgesprochen. "Würde es nach mir gehen, könnte Michael zwei Wochen und nicht nur einen Tag testen. Alle seine Rivalen haben mehr Erfahrung und Kilometer in den neuen Autos", hatte Haug erklärt.Schumacher muss nun bei seinen weiteren Tests mit einem älteren Modell vorlieb nehmen. So wie am Freitag (31.7.), als er mit einem F2007 in Mugello erstmals seit April 2008 wieder Runden in einem Formel-1-Rennauto drehte. Wie der Ferrari-Sprecher  mitteilte, sind in dieser Woche keine weiteren Fahrten geplant. Schumacher absolviere aber sein normales Fitness-Programm.

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