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Michael Schumacher in Monza

Schumi denkt nur noch an 2011

Michael Schumacher Foto: xpb 22 Bilder

Michael Schumacher erwartet von dieser Saison keine Wunder mehr. Startplatz zwölf sei das Ergebnis, das ihm sein Auto erlaube, sagte der Ex-Champion. Sich darüber aufzuregen ist verlorene Zeit. Die Räder bei den Silberpfeilen laufen schon voll für die kommende Saison.

11.09.2010 Michael Schmidt

Michael Schumacher gewöhnt sich an zweistellige Startplätze. Zuletzt war er beim GP Türkei besser als auf Platz zehn klassiert. Ins Top Ten-Finale schaffte es der Rekordweltmeister zuletzt beim GP England.

Der Altmeister nahm Startplatz 12 mit Fassung: "Es ist nicht das erste Mal, dass mir das passiert. Das ist nicht erfreulich, macht mich aber auch nicht besorgt, weil es Teil unserer Aufbauarbeit ist. Ich war mit der Balance meines Autos nicht happy. Aber ehrlich gesagt, habe ich hier auch nicht mit einer Superleistung gerechnet."

Schumacher hofft auf guten Start

Wie viel er auf einer Strecke gutmachen kann, auf der er schon fünf Mal gewann, macht der König der ersten Runde vom Start abhängig: "Es ist hier ein langer Anlauf bis zur ersten Kurve. Darauf zähle ich." Seine Startstärke relativiert der siebenfache Ex-Champion: "Von dort, wo ich starte, ist es natürlich einfacher, Plätze gutzumachen."

Michael Schumacher ist mit dem Kopf schon in der Saison 2011. Sein Teamchef Ross Brawn auch. Viel wird von den Pirelli-Reifen abhängen, ob der erfolgreichste Formel 1-Pilot aller Zeiten zu seiner alten Form zurückfindet. "Es kommt darauf an, wie gut der Pirelli-Vorderreifen ist und wie er überhaupt auf Lenkbewegungen reagiert", glaubt Brawn.

Mercedes schickt Reifenexperten zum F1-Team

Mercedes GP hat jedenfalls die Abteilung seiner Reifenexperten für 2011 personell verstärkt. "Wir haben da auch auf Experten von Daimler-Benz zugegriffen", verrät Brawn. Insgesamt stehe man wesentlich besser da als vor einem Jahr. "Damals mussten wir unser Team umbauen und um den WM-Titel kämpfen. Diese Probleme haben wir diesmal nicht."

In Monza waren nicht die Reifen schuld, dass Schumacher nur auf Rang 12 landete. Auch im Trimm mit wenig Abtrieb konnte der Mercedes GP W01 seine Schwächen nicht ablegen. "Und die liegen daran, dass wir in mittelschnellen Kurven zuviel Untersteuern haben", resümierte Brawn. Daran konnte auch die gute Bremsstabilität des Autos und seine ordentliche Traktion nichts ändern. Untersteuern mögen weder Rosberg noch Schumacher.

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