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Schumacher verlegt Titelangriff auf 2011

Schumi drückt jetzt Vettel die Daumen

Schumacher und Rosberg Foto: Mercedes GP 110 Bilder

Michael Schumacher hat sich bereits damit abgefunden, dass er 2010 nicht mehr um den Titel kämpft. Jetzt drückt er Sebastian Vettel im Meisterschaftskampf die Daumen: "Er hat schon meine Sympathien", sagte Schumi vor dem Rennen in Hockenheim.

21.07.2010 Tobias Grüner

Für Michael Schumacher ist die Saison bisher nicht nach Plan gelaufen. Sein Lernprozess hält auch zehn Rennen nach seinem Comeback noch an. Teamkollege Rosberg ist nach wie vor einen Tick schneller. Und die Ergebnisse fielen zuletzt enttäuschend aus.

Schumi kündigt Angriff für 2011 an

"Ich bin nicht ganz glücklich mit den Resultaten", gibt der Rekordchampion vor seinem Heimrennen in Hockenheim zu. Allerdings ist der verhaltene Start in sein Comeback kein Beinbruch für den 41-Jährigen. Schumi plant langfristig. "Ich habe nicht erwartet, dass ich alle in Grund und Boden fahre. Prinzipiell fühle ich mich gut. Ich bin nach wie vor motiviert, meine Ziele in den drei Jahren zu erreichen. Wir wollen in diesem Jahr noch für einige Achtungserfolge sorgen und im nächsten Jahr heißt es - volle Kraft voraus."

Ein Zeitlimit, bis sich der erste Erfolg einstellt, gebe es nicht. Schumacher hat nach einiger Aussage nach wie vor "tierisch viel Spaß" an der Formel 1. Die Duelle mit den Kollegen und die gute Bilanz in den Positionskämpfen in der Startrunde zeigen, dass er das Rennfahren noch nicht verlernt hat. "Das Qualifying ist noch ein wenig der Schwachpunkt", gibt der siebenfache Weltmeister offen zu. "Daran arbeiten wir momentan."

Technik-Updates sorgen für positive Stimmung

Auch am Auto wird derzeit fieberhaft entwickelt. Für das Heimrennen wird der Silberpfeil noch einmal mit neuen Teilen ausgestattet, wie Mercedes-Sportchef Norbert Haug bestätigt. "Wir haben noch einmal intensiv gearbeitet. Wir haben viel verstanden in den letzten zwei Rennen und haben viele Probleme aussortiert. Wir gehen jetzt mit einem positiven Gefühl nach Hockenheim."

Auch Ross Brawn äußerte sich am Mittwoch (21.7.) noch einmal zuversichtlich. "Ich hoffe, es passt. Im Windkanal kann man leider nicht alles simulieren, wie zum Beispiel die Auswirkung der heißen Abgase bei hohen Geschwindigkeiten. Da kann man auf der Strecke Überraschungen erleben, wie das Beispiel McLaren in Silverstone gezeigt hat. Aber wenn es so funktioniert wie geplant, können wir zuversichtlich sein."

Rosberg der stärkste Teamkollege in Schumis Karriere

Während Nico Rosberg immer noch Hoffnungen hat, in den Titelkampf einzugreifen, hat Michael Schumacher die achte Meisterschaft in dieser Saison schon abgehakt. Presönlich würde sich Schumi über einen Titel für Sebastian Vettel freuen. "Man kann schon sagen, dass ich mich immer noch mit Sebastian sehr gut verstehe. Er hat schon meine Sympathien."

Einen teaminternen Streit wie bei Red Bull muss man bei den Silberpfeilen momentan nicht befürchten. Allerdings gibt Haug auch zu: "Wenn man um die Plätze eins und zwei kämpft, sieht das Duell immer anders aus." Allerdings herrscht zwischen beiden Mercedes-Piloten großer Respekt. Rosberg bezeichnete Schumacher "ohne Zweifel als meinen bislang stärksten Teamkollegen." Schumacher, der zuvor alle Teamkollegen klar beherrscht hatte, gab das Kompliment zurück: "Ich kann das auch bestätigen."

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