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Schumacher drückt Massa die Daumen

Foto: dpa 55 Bilder

Auch Michael Schumacher fiebert dem Formel-1-Finale entgegen und drückt Ferrari-Pilot Felipe Massa kräftig die Daumen. "Nie aufgeben", lautet seine Devise.

30.10.2008

"Ich war schon in meiner aktiven Zeit bekannt dafür, dass ich das Prinzip ’nie aufgeben’ verfolgt habe und immer zu kämpfen, bis es mathematisch keine Chance mehr gab. Das hat sich nicht geändert", schrieb der Rekordweltmeister drei Tage vor dem Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo an diesem Sonntag auf seiner Homepage.

Alles ist möglich

Der 39-Jährige beschwört zugleich die Erinnerung an das "Finale furioso" der Ferrari-Mannschaft aus dem Vorjahr. "Gerade wir Ferraristi haben doch letztes Jahr im Titelkampf gesehen, dass alles möglich ist, bis die Zielflagge gefallen ist!"

Vor zwölf Monaten hatte Kimi Räikkönen im letzten Rennen den nicht mehr für möglich gehaltenen Titelgewinn gefeiert. Sieben Punkte hatte der Finne auf McLaren-Mercedes-Mann Lewis Hamilton damals aufgeholt - genauso viele liegt nun Massa hinter dem Briten. "Dass Lewis Hamilton das Championat noch aus der Hand geben könnte, hätte doch niemand gedacht, und gerade das ist es doch, was Sport so faszinierend macht", meinte Schumacher und erinnerte auch an seine Karriere.

Finale ist etwas Besonderes

Im Finale 2003, "als ich in einer noch besseren Position war als Hamilton heute und nur einen einzigen Punkt holen musste - und wie schwer habe ich mich damit getan! Ein WM-Finale ist einfach etwas besonderes, das kann man nicht wegdiskutieren", betonte der siebenmalige Champion. Seinerzeit hatte er sich am Ende mit zwei Zählern gegen Räikkönen (damals im McLaren-Mercedes) durchgesetzt.

Seinen einstigen Weggefährten und Lehrling Massa wähnt Schumacher in zweierlei Hinsicht im Vorteil: "Er fährt vor heimischem Publikum, und er hat nichts zu verlieren. Er kann nur gewinnen, und ich glaube ganz fest an ihn", sagte Schumacher. "Ich wünsche der Mannschaft den Titel genauso wie ich ihn Felipe wünsche."

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