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Michael Schumacher in der Kritik

FIA bestraft Schumi für 290 km/h-Foul

Barrichello und Schumacher Foto: xpb 32 Bilder

Michael Schumacher wurde für seinen riskanten Einsatz gegen Rubens Barrichello von den FIA-Kommissaren bestraft. Beim nächsten Rennen in Spa muss der Silberpfeil-Pilot zehn Plätze weiter hinten starten. Schumi ist sich keiner Schuld bewusst.

01.08.2010 Tobias Grüner

Fünf Runden vor Rennende kam es in Ungarn zum Zweikampf der alten Ferrari-Feinde. Bei 290 km/h lieferten sich Michael Schumacher und Rubens Barrichello ein packendes Duell am Rande der Boxenmauer.

Schumacher drängt Barrichello an die Mauer

Nach einem kleinen Fehler des Deutschen in der Zielkurve suchte Barrichello seine Chance auf der Innenseite. Rad an Rad schossen der Mercedes und der Williams die Zielgerade entlang. Dabei drängte Schumacher immer weiter nach innen, bis der Brasilianer schließlich auf der Wiese fuhr.

Das blau-weiße Auto rückte immer näher an die Boxenmauer, bis Barrichello auf Höhe der Boxenausfahrt endlich den Silberpfeil passierte. "Ich hatte Glück, dass die Mauer dort zuende war. Das waren nur ein paar Millimeter. Das ist das Schlimmste, was mir in meiner Karriere passiert ist", schimpfte Barrichello nach dem überstandenen Beinahe-Crash.

Lauda kritisiert Schumacher

Schnell hatte der Grand Prix-Rekordteilnehmer aus Sao Paulo einige Stimmen im Fahrerlager auf seiner Seite: "Unakzeptabel. Unnötig. Unfair", fasste Ex-Champion Niki Lauda die Aktion Schumachers in wenigen Worten zusammen. "Das war wirklich sehr grenzwertig", stimmte Ex-Fahrerkollege Marc Surer zu.

Auch die Stewards schlossen sich der Meinung Barrichellos an. Nachdem beide Fahrer zu der Sachlage befragt und die TV-Bilder ausgewertet wurden, verhängten die FIA-Kommissare eine empfindliche Strafe. Ausgerechnet bei seinem Lieblingsrennen in Spa muss Schumi zehn Plätze weiter hinten starten.

Schumacher: "Keine Kaffeefahrt"

Schumacher selbst konnte den ganzen Wirbel um die Aktion nicht nachvollziehen. "Das ist hier ja keine Kaffeefahrt", spielte der Mercedes-Pilot die Situation herunter. "Für meine Begriffe war da genügend Platz. Ich wollte ihn natürlich nicht freiwillig vorbeilassen." Die FIA-Strafe musste er am Ende zähneknirschend akzeptieren. "Es war ein harter Kampf. Und dafür sind wir ja hier. Ich akzeptiere aber, dass die Stewards es als zu hart angesehen haben."

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