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Michael Schumacher beim GP Ungarn

"Unser Auto sieht leider nicht gut aus"

Michael Schumacher Foto: xpb 24 Bilder

Michael Schumacher war mit dem ersten Trainingstag von Budapest ganz und gar nicht zufrieden. Dabei läuft es bei Mercedes normalerweise freitags noch besser als am Samstag. Entsprechend gering sind die Hoffnungen des Rekordchampions für das Qualifying.

30.07.2010 Tobias Grüner

Bei Mercedes GP gleicht die Stimmungslage momentan der Formkurve. Es geht immer weiter nach unten. In Ungarn rüsteten die Silberpfeile sogar teilweise auf das technische Paket von Silverstone zurück, um nicht wieder unliebsame Überraschungen zu erleben. Doch am Ende gab es wieder lange Gesichter im Silber-Camp.

Schumacher: Weder Longruns noch einzelne Runden gut

"Es war ein bisschen ernüchternd", gab Michael Schumacher zu, nach den Plätzen neun und zehn in den beiden Trainingssitzungen. "Normalerweise ist Freitag ja unsere Stärke. Das sah heute aber nicht so rosig aus. Weder Longruns noch einzelne Runden waren besonders gut."

Von Sebastian Vettels Tagesbestzeit trennten Schumi am Nachmittag knapp 1,7 Sekunden. "Die Dominanz wird immer größer", zuckte Schumacher mit den Schultern. Eine Erklärung für die erneute Schlappe hatte der siebenmalige Weltmeister auch nicht. "Jetzt müssen wir dem ganzen mal auf den Grund gehen. Ob es dafür bestimmte Probleme gibt oder ob es einfach nur die Charakteristik der Strecke ist."

Schumacher mit wenig Hoffnung für das Qualifying

Schumacher vermutet, dass der Hungaroring mit seinen vielen Kurven und dem hohen Abriebslevel nicht die ideale Strecke für Mercedes ist. Beim GP England sah der Silberpfeil noch deutlich besser aus, obwohl sich das Auto seitdem nicht verschlechtert haben sollte: "Die Teile, die wir an Bord haben sind besser als das Paket von Silverstone", ist sich der siebenfache Weltmeister sicher. "Aber sie passen vielleicht einfach nicht so gut zur Strecke."

Die Spannung im Team steigt. Kurz nach der zweiten Sitzung sah man den Deutschen in einer erregten Diskussion mit Teamchef Ross Brawn. Schumacher schüttelte immer wieder den Kopf. "Ich kenne den Kurs sehr gut und merke schnell, ob ein Auto gut läuft oder nicht. Leider sieht unser Auto nicht so gut aus", nahm der Deutsche kein Blatt vor den Mund. Für das Qualifying besteht wenig Hoffnung: "Wir müssen das ja realistisch sehen. Ich wüsste jetzt nicht, warum es morgen besser laufen sollte."

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