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Formel 1: Michael Schumacher in China

"Der Titel ist immer noch möglich"

Michael Schumacher Foto: xpb 34 Bilder

Michael Schumacher trägt in China weiter seinen ungebrochenen Optimismus zur Schau. Der siebenfache Weltmeister traut sich trotz Gesamtrang zehn und 30 Punkten Rückstand auf WM-Spitzenreiter Felipe Massa weiter von der Weltmeisterschaft zu sprechen.

15.04.2010 Bianca Leppert

Michael Schumacher kennt das Geschäft an der Spitze der Formel 1 wie kaum ein anderer. Er weiß, wie schnell sich die Kräfteverhältnisse ändern können. Deshalb sind die 30 Punkte Rückstand noch längst kein Grund aufzugeben: "Wenn ich mir das Punktesystem und den Punktestand anschaue, dann muss ich sagen: Der WM-Titel ist noch möglich." Das saß. Fernando Alonso ist der gleichen Meinung: "Für mich ist Michael weiter ein WM-Kandidat."

"Jetzt sind alle enttäuscht"

Schumacher schiebt seine Erklärung gleich hinterher: "Alonso ist trotz seines Ausfalls immer noch vorne dabei. Auch ich habe mir meinen Ausfall in Malaysia genehmigt. Es ist eine lange Saison, und wenn wir unser Auto in die richtige Richtung entwickeln, dann ist für uns noch alles möglich."
 
Der Rekordsieger kann mit der Kritik leben, die nach drei Niederlagen gegen Teamkollege Nico Rosberg auf ihn niederprasselte. "Das ist normal in diesem Geschäft. Die Emotionen kommen in Wellenbewegungen. Im Winter war alles toll. Jetzt sind alle enttäuscht. Ich hätte auch lieber schneller bessere Resultate gehabt, aber der Wettbewerb ist hart. Ich weiß, was ich tue und ich habe keinen Grund unglücklich zu sein."

Mercedes nur vierte Kraft

Die Situation ist wie sie ist, stellt Schumacher fatalistisch fest: "Red Bull und Ferrari sind vorne. Dann kommt McLaren, dann wir. Im Augenblick sind wir vierte Kraft." Dass ihn das nicht sonderlich beunruhigt, erklärt der Mercedes-Pilot so. Man müsse die Realität akzeptieren wie sie ist. Wenn er sich an seine erste Saison zurückerinnert, dann wäre er damals froh über die Resultate in den ersten drei Rennen gewesen.
 
In seiner Ferrari-Zeit hätte er logischerweise mit Enttäuschung reagiert: "Es ist alles eine Frage der Perspektive." Der Spaßfaktor kommt im Moment eben nicht von den Resultaten, sondern von dem Weg zurück an die Spitze. "Mit dem Team zu arbeiten und wieder nach vorne zu kommen, da fühle ich mich in meinem Element."

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