Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Formel 1: Schwierige Rückreise aus China

Schumi und Vettel fliegen mit "Air Ecclestone"

Formel 1 Australien 2010 Foto: xpb

Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull hat die Rückreise der Piloten vom Formel 1-Gastspiel in China gehörig durcheinandergebracht. Wir sagen Ihnen, wann und wie die F1-Stars wieder den Weg in die Heimat gefunden haben.

21.04.2010 Tobias Grüner

Fernando Alonso und Felipe Massa:

Ferrari hatte nach dem GP China lange nach einer Lösung für den Heimflug für Team und Fahrer gesucht. Die ersten Pläne, eine eigene Maschine zu chartern, wurden wegen der strikten chinesischen Gesetze schnell verworfen. Das Mitflug-Angebot von Lotus-Teamchef und Air Asia-Boss Tony Fernandes lehnten die Italiener mit Rücksicht auf ihren eigenen Sponsor "Etihad Airways" dankend ab. Bevor die Teamleitung eine Lösung für die Mannschaft fand, machten sich Fernando Alonso und Felipe Massa mit "Emirates" über Dubai nach Nizza aus dem Staub. Schon am Dienstagmorgen wurde Massa von Frau Raffaella und dem neugeborenen Sohn Felipinho freudig in Empfang genommen.
 
Auf dem gleichen Weg wie die Ferrari-Piloten kamen übrigens auch Robert Kubica, Pedro de la Rosa, Sebastian Buemi, Giancarlo Fisichella und Tonio Liuzzi nach Europa. Ob die F1-Stars von Nizza aus eine Fahrgemeinschaft gebildet haben, ist allerdings nicht bekannt.

Michael Schumacher und Sebastian Vettel

Formel 1-König Michael Schumacher und Kronprinz Sebastian Vettel mussten sich ebenfalls nach einer Alternative umschauen, nachdem die Nachtflüge am Sonntag gestrichen wurden. Als Retter in der Not trat wieder einmal Bernie Ecclestone auf den Plan. Der Formel 1-Boss nahm die deutschen Superstars in seiner Privatmaschine mit. Auf dem kleinen Privatflugplatz "Biggin Hill", 20 Kilometer südlich von London war der Ausflug mit "Mr. E" dann beendet.

Timo Glock:

Timo Glock hatte den ganzen Montag in Shanghai auf einen Flug nach Istanbul gewartet, als sich am Flughafen dann doch noch eine neue Lösung eröffnete. Zwei Lufthansa-Maschinen standen plötzlich bereit, um gestrandete F1-Touristen nach Deutschland auszufliegen. Glock bekam gerade noch einen Platz und landete am Dienstagmorgen in Frankfurt. Auch die Mercedes-DTM-Truppe um Rennleiter Norbert Haug und den beiden Fahrern Paul di Resta und Gary Paffet kamen auf diese Weise noch rechtzeitig zum Saisonauftakt in Hockenheim.

Nick Heidfeld:

Mercedes-Ersatzpilot Nick Heidfeld hatte Shanghai schon am Samstag vor dem Rennstart verlassen. Allerdings strandete der Deutsche zunächst in Dubai, bis der europäische Luftraum wieder teilweise geöffnet wurde.

Lewis Hamilton und Jenson Button:

Lewis Hamilton wurde von dem ganzen Flugchaos kaum beeinträchtigt. Der McLaren-Star reiste von China direkt für einen Werbeauftritt nach Südafrika. Auch Teamkollege Jenson Button ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und belohnte sich nach seinem Sieg mit ein paar Urlaubstagen mit Freundin Jessica Michibata.

Heikki Kovalainen:

Lotus-Chef Tony Fernandes brachte sein Team mit einer eigenen Air Asia Maschine außer Landes. Allerdings war der Flug nach Malaysia nur ein kurzer Trip. Heikki Kovalainen nutzte die Zeit, um die Air Asia-Zentrale zu besuchen. Am Dienstag ergab sich dann kurzfristig eine Gelegenheit für den Heimflug Richtung Europa. Eigentlich hatte der Finne schon Pläne für eine Partie Golf geschmiedet.

Nico Rosberg:

Während Teamkollege Schumacher mit Ecclestone über den Wolken schwebte, genoss Nico Rosberg das süße Strandleben in Thailand. Er nutzte die Gelegenheit für einen verlängerten Urlaub. Schon vor dem Grand Prix hatte sich der Wiesbadener ein paar Tage in der Sonne gegönnt. Jetzt wartet er, bis sich die Situation wieder beruhigt hat.
 
Rubens Barrichello und Nico Hülkenberg

 
Rubens Barrichello umflog die Aschewolke über Europa und machte sich auf eine 25-stündige Reise in seine brasilianische Heimat. Sein Williams-Teamkollege Nico Hülkenberg kam in Zürich an und machte sich mit seinem Trainer auf den Weg nach Deutschland. Ob er mittlerweile in seiner Heimat in Oxford angekommen ist, ist nicht überliefert.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden