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Schumacher-Unfall

Ermittler schließen Fremdverschulden aus

Michael Schumacher Foto: xpb 153 Bilder

Die französischen Ermittler haben ihren Abschlussbericht zum Ski-Unfall von Michael Schumacher vorgestellt. Wichtigste Aussage: Der F1-Rekordchampion trägt die alleinige Schuld an seinem Sturz und den Folgen. Die Untersuchungen sind damit abgeschlossen.

17.02.2014 Tobias Grüner

Offizielle Neuigkeiten im Fall Michael Schumacher gab es zuletzt nur spärlich. Am Montag (17.2.2014) hat sich nun die französische Staatsanwaltschaft erneut zu Wort gemeldet. Der Chefermittler aus Albertville, Patrick Quincy, gab ein Statement ab. Der 62-jährige Franzose erklärte, dass die Untersuchungen des Unfalls von offizieller Seite eingestellt wurden.

Kein Fremdverschulden beim Unfall Schumachers

"Es war keinerlei strafbares Verhalten zu erkennen", so Quincy. "Die Markierung der Piste und die Information über den befahrbaren Abschnitt gingen konform mit den französischen Normen." Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Schumacher war somit selbst verantwortlich für den Sturz und die dramatischen Folgen. Die Ermittlungen wurden beendet.

Die Chancen auf einen Schadensersatz-Anspruch gegenüber den Pistenbetreibern sind somit gering. Wie der britische "Mirror" am Wochenende berichtete, wird derzeit noch der Helm von Schumacher im Labor untersucht. Experten wollen demnach herausfinden, warum der Kopfschutz beim Aufprall in 2 Teile zerbrach und ob das Anbringen der Helmkamera dabei eine Rolle gespielt habe.

Schumi weiter in der Aufwachphase

Was den Gesundheitszustand Schumis angeht, gab es zuletzt nur wenig Neues. Ende vergangener Woche hatte Managerin Sabine Kehm noch einmal bestätigt, dass sich der schwer gestürzte Formel 1-Star noch immer in der Aufwachphase befindet. Dieser Prozess könne sich noch länger hinziehen, betonte die Sprecherin und bat um Verständnis, dass medizinische Einzelheiten nicht weiter öffentlich diskutiert werden.

"Die Familie glaubt weiterhin fest an Michaels Genesung und schenkt dem Team der Ärzte, Schwestern und Pfleger ihr volles Vertrauen. Wichtig ist nicht, wie schnell, sondern dass Michaels Heilungsprozess weiterhin kontinuierlich und kontrolliert voran geht", so Kehm.

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