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Formel 1: Michael Schumacher in Monaco

"Wir brauchen nicht über Siege sprechen"

Michael Schumacher Foto: dpa 20 Bilder

Michael Schumacher ist zurück in Monaco. Fünf Siege hat er im Fürstentum gefeiert, aber auch einige bittere Momente erlebt. An die Vergangenheit möchte er lieber nicht erinnert werden. Aber auch die Zukunft sieht nicht gerade rosig aus.

12.05.2010 Tobias Grüner

Michael Schumacher war nicht gerade bester Laune, als er der versammelten Journalie im brandneuen Mercedes-Motorhome Fragen beantworten musste. Vor allem die britischen Medienvertreter haben sein Einparkmanöver im Qualifying von 2006 noch nicht vergessen, als er seinen Ferrari in der Rascasse-Kurve abstellte und so eine Verbesserung der Konkurrenz verhinderte. Doch an diesen Moment wollte er lieber nicht erinnert werden.

Schumacher verliert nicht die Hoffnung

"Wir haben mittlerweile das Jahr 2010. Lasst uns nach vorne und nicht nach hinten schauen", erklärte der Serienweltmeister etwas genervt nach der dritten Frage zu diesem unliebsamen Thema. Am Sonntag hat Schumacher die Chance, seinen sechsten Monaco-Sieg heimzufahren und damit mit Ayrton Senna gleichzuziehen. Die Chance dafür sei allerdings nicht besonders groß. "Nach der Vorstellung in Spanien brauchen wir hier nicht vom Sieg zu sprechen", klagte Schumacher.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer hatte der Silberpfeil-Pilot aber dann doch noch für seine Fans. "In manchen Jahren findet man doch das entscheidende Etwas, das letzte Quentchen, mit dem man ein weiteres Level erreicht. Manchmal ist es dann aber auch wieder weg und man hat keine Erklärung warum."

Mercedes wieder mit A-Version

Mercedes GP wird im Gegensatz zu Spanien wieder mit dem Auto antreten, das über einen kürzeren Radstand verfügt. Obwohl Schumi mit der B-Version in Barcelona deutlich besser zurechtkam, verteidigt er die Entscheidung. "Wir haben mit dem langen Radstand zwar mehr Möglichkeiten beim Setup, das bringt aber nichts, wenn die alle langsamer sind." Was Schumacher dabei verschweigt: Mit dem Barcelona-Auto kommt er in Monaco gar nicht um die engen Kurven. Der Lenkeinschlag reicht nicht aus.
 
Ansonsten freut sich der fünffache Monaco-Sieger sehr auf seine Rückkehr. "Monaco steht für Speed, Tradition und Geschichte - es ist einfach einzigartig." Allerdings gibt er auch zu bedenken: "Es ist schon irgendwie ironisch. Da machen wir uns überall Gedanken über die Sicherheit und dann kommen wir immer wieder hierhin zurück. Es macht einfach Spaß."

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