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Glückszahl sieben?

Schumacher rechnet mit Kanada-Sieg

Michael Schumacher GP Kanada 2012 Foto: Mercedes 80 Bilder

So locker war Michael Schumacher schon lange nicht mehr. Der Rekordsieger hat für den GP Kanada ein gutes Gefühl, und er schwimmt immer noch auf der Welle seiner Trainingsbestzeit von Monaco. Für Montreal wagt er eine Kampfansage: "Ich bin so nah am Sieg wie noch nie seit meinem Comeback."

08.06.2012 Michael Schmidt

Michael Schumacher mag die Zahl "7". Nicht nur, weil sie seine Startnummer ist und er die gleiche Anzahl von WM-Pokalen in seinem Trophäenschrank stehen hat. "Im 700. Grand Prix der Geschichte wurde ich zum siebten Mal Weltmeister", rechnet Schumacher vor. Wenn das kein gutes Omen ist für das siebte Rennen in dieser Saison.

Michael Schumacher könnte der siebte Sieger in diesem Jahr sein. Er steht auch bei der Konkurrenz hoch im Kurs. Sowohl Fernando Alonso als auch Sebastian Vettel glauben, dass ein Sieg von Schumacher nur noch eine Frage der Zeit ist. "Er zählt auf jeden Fall zu den Fahrern, die bis jetzt noch nicht gewonnen haben, aber noch gewinnen können." Das sieht auch Schumacher so. "Ich bin so nah am Sieg wie noch nie seit meinem Comeback."

Schumi rätselt über eigene Kanada-Stärke

In Montreal kennt er sich mit dem Gewinnen aus. Da wird er auch nach sechs Jahren Pause den Weg zum Podium im Schlaf finden. Ganze sieben Mal hat der Rekordchampion den GP Kanada gewonnen. "Ich weiß auch nicht, warum ich hier so stark fahre", blickt er lächelnd zurück. "Eigentlich ist es gar nicht mein Typ Rennstrecke. Meine Stärke liegt in schnellen Kurven, und davon gibt es hier nichts."

Dafür passt der Stop-and-Go-Kurs auf der Ile de Notre Dame perfekt in das Anforderungsprofil seines Mercedes. "Monte Carlo hat schon gezeigt, dass wir auf diesem Typ Strecke schnell sein können." Auch die für den Sonntag angekündigten hohen Temperaturen bremsen nicht seinen Optimismus: "Ich denke, dass es mittlerweile für uns egal ist, wie hoch die Temperaturen sind."

Schumacher nimmt Pechsträhne gelassen

Schnell sein ist nicht alles. An Michael Schumacher klebt die Seuche. Schon drei Mal haben technische Probleme ein besseres Ergebnis verhindert. Der Veteran nimmt es locker: "Ich bin schon zu lange dabei, als dass ich mich darüber aufregen könnte. Wir fahren hier in Prototypen. Die werden nicht in sieben Jahren, sondern in sieben Monaten gebaut. Dafür sind sie unheimlich zuverlässig."

Rückblickend sei es sogar gut gewesen, dass er in Monte Carlo nicht auf der Pole Position, sondern nur dem sechsten Startplatz stand. "Ich wäre so oder so ausgefallen. In Führung liegend wäre das richtig ärgerlich gewesen."

Schumi auf dem Niveau von Rosberg

Michael Schumacher sieht sich in dieser Saison voll im Plan. Fast noch ein bisschen besser als gedacht. "Ich habe vor der Saison gesagt, dass es zu früh wäre für die Weltmeisterschaft. Das muss ich jetzt korrigieren. Zumindest für Nico ist es noch möglich." Für Schumacher ist der WM-Zug mit zwei Punkten auf dem Konto vermutlich abgefahren.

Der 91-fache GP-Sieger macht aber klar, dass er auch dort stehen könnte, wo Rosberg steht, wäre das Glück ein bisschen mehr auf seiner Seite gestanden. "Irgendjemand hat ausgerechnet, dass ich sogar die WM anführen könnte, wenn ich immer ins Ziel gekommen wäre. Ich gebe zu, das sind ein bisschen zu viele Wenns. Aber abgesehen von China war ich immer auf Nicos Speed."

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