Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Schumi-Absage

Für Badoer geht ein Traum in Erfüllung

Foto: Ferrari 7 Bilder

Luca Badoer ist seit zehn Jahren kein Formel 1-Rennen mehr gefahren. Nun erhält er eine einmalige Chance. Ferrari-Boss Luca di Montezemolo unterstützt ihn und wünscht sich für 2010 ein drittes Auto für Schumacher.

12.08.2009

"Seit ich ein kleines Kind bin, wollte ich immer für Ferrari fahren und nun habe ich die Möglichkeit, diesen Traum wahr werden zu lassen", sagte Badoer.

"Für Michael tut es mir wirklich leid, weil ich weiß, wie sehr er zurückkommen wollte. Ich sage das als sein Freund und Fan. Wir waren die letzten Tage immer in Kontakt und sind letzte Woche zusammen in Lonato Kart gefahren. Ich habe ihn bei seinem Vorhaben eng begleitet. Er rief mich für ein paar Minuten an, nachdem Stefano Domenicali mir die Neuigkeiten mitteilte. Ich weiß, dass er mir Rat geben und mich anfeuern wird."

Volles Vertrauen von Ferrari-Boss Luca di Montezemolo

Badoer hat sich bereits nach dem Unfall von Felipe Massa vorbereitet und sein Fitness-Programm intensiviert. Auch im aktuellen Ferrari F60 hat er bereits einige Kilometer zurückgelegt, aber lange nicht so viel wie in den vergangenen Jahren mit anderen Autos.
 
Trotzdem hat der Italiener das volle Vertrauen von Ferrari-Boss Luca di Montezemolo. "Wir glauben an Luca Badoer - er ist einer von uns. Das Schicksal hat ihm eine einmalige Chance gegeben, jetzt muss er das beste daraus machen. Wir unterstützen ihn mit allem was wir haben", sagte Montezemolo der italienischen Tageszeitung "La Stampa".
 
Die Absage von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher macht Montezemolo aber noch zu schaffen. Schließlich wäre er der Wunschkandidat als Ersatz für Massa gewesen. "Ich habe am Montag Abend davon erfahren. In den vergangenen Tagen hat Michael angekündigt, zurück nach Deutschland zu fahren, um seinen Nacken noch mal checken zu lassen. Es schien eine Formalität zu sein."

Montezemolo wünscht sich ein drittes Auto für Schumacher
 
Aus dieser Formalität wurde aber der Grund für die Absage. Schumacher ist nach seinem schweren Motorrad-Unfall vom Februar nicht in der Lage, die extremen Belastungen in der Formel 1 zu bewältigen. Von einem Comeback Schumachers will sich Montezemolo deshalb noch nicht verabschieden. "Wir reden hier von Michael Schumacher", sagt er. "Er ist 40 Jahre alt, aber noch immer von einem anderen Planeten. Ich bevorzuge den Champion, auch wenn er gealtert ist gegenüber einem mittelmäßigen Fahrer, der jung ist. Wir kämpfen weiterhin bis jedes Team das Recht hat mit drei Autos in der nächsten Saison zu starten - und eines würde ich mit Vergnügen Michael übergeben."

Umfrage
Was halten Sie von Schumis Absage seines Comebacks?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden