Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Schumi bremst die Euphorie

Foto: Daniel Reinhard

Während Kimi Räikkönen den ersten Tiefschlag verkraften musste, lief lief bei Michael Schumacher am ersten Tag der neuen Saison in Bahrain alles rund. Trotz starker Zeiten im zweiten Training bricht aber im Lager der Roten kein Jubel aus.

10.03.2006

"Das war ein ziemlich guter Tag für uns", sagte der 37-Jährige. In bekannter Manier bremste der Kerpener jede Euphorie. "Im Vergleich zu anderen Teams sehen wir wettbewerbsfähig aus. Aber um zu sehen, ob wir schnell genug für die Spitze sind, müssen wir warten bis alle mit wenig Benzin fahren und mit neuen Reifen." Schumacher fuhr seine schnellste Runde mit nahezu leerem Tank.

Schumacher fuhr zwei Tage vor dem ersten WM-Rennen am Sonntag (12.30 Uhr/RTL und Premiere) in 1:31,751 Minuten die beste Runde aller Stammpiloten auf dem 5,417 km langen Kurs. Der Kerpener war damit knapp acht Zehntelsekunden schneller als Alonso im Renault. Generell habe das Team das vorgesehene Programm durchziehen können, meinte Schumacher. Nun müsse noch die Feinabstimmung am neuen Ferrari F248 F1 vorgenommen werden. "Unterm Strich können wir sagen, dass die ersten Eindrücke ermutigend sind", fand Ferrari-Direktor Jean Todt.

Fernando Alonso: "Ziemlich glücklich"

Zufrieden zeigte sich auch Champion Alonso nach den ersten Runden auf dem Bahrain International Circuit. "Das war ein guter erster Tag. Das Auto ist angenehm zu fahren und beständig - ich bin ziemlich glücklich mit unserer Situation", sagte der 24-jährige Spanier und schwärmte: "Es war schon ein besonderer Moment, mit der Nummer 1 auf dem Auto auf die Strecken zu gehen."

Weniger positiv fiel die Bilanz bei seinem Rivale Räikkönen nach einer Elektronik-Pannne im zweiten Training aus. "Unglücklicherweise ist das Auto stehen geblieben. Wir werden nun abwarten müssen und auf Samstag schauen", sagte er. Trotzdem stellte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug fest: "Wir sind planmäßig unterwegs."

Nico Rosberg: "Ziemliche Unterschiede"

Froh über den Start in die Saison war BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. "Der erste Eindruck war positiv", sagte er, nachdem vor allem der polnische Formel-1-Debütant und Testpilot Robert Kubica im F1.06 des ersten werkseigenen BMW-Teams mit schnellen Rundenzeiten hatte aufhorchen lassen. Auch Stammfahrer Heidfeld freute sich, "dass es endlich losgeht. Das Auto hat technisch einwandfrei funktioniert".

Nur auf fünf Runden kam Formel-1-Frischling Rosberg im Williams und musste "ziemliche Unterschiede" zur GP-2-Serie feststellen, die er im vergangenen Jahr gewonnen hatte. "Speziell, was die Suche nach der richtigen Spur und das Finden der Bremspunkte betrifft", so der 20-jährige Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg.

Toyota-Pilot Ralf Schumacher, der in dieser Saison endlich den ersten Sieg für die Japaner einfahren will, absolvierte insgesamt 19 Runden. "Ich bin ohne technische Probleme durch das Training gekommen", sagte der 30-Jährige. Das war aber die einzig gute Nachricht aus dem Toyota-Lager. Teamkollege Jarno Trulli musste seinen TF 106 vorzeitig abstellen. Schumacher war als 20. bester Toyota-Fahrer.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden