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Schumi-Comeback bei Mercedes

Noch zwei Hürden für Schumacher

Michael Schumacher Foto: dpa 13 Bilder

Bevor Michael Schumacher sein Comeback verkünden kann, muss der Rekordchampion noch zwei Termine absolvieren. Schumacher trifft sich diese Woche mit Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, und er wird in der Sportklinik Bad Nauheim seinen Nacken untersuchen lassen.

14.12.2009 Michael Schmidt

Es sind die letzten Hürden für das Formel 1-Comeback von Michael Schumacher. Der 40-jährige Kerpener kann optimistisch sein, dass er auch sie überspringt. Er wird sich diese Woche die offizielle Freigabe von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo abholen, und er wird in der Sportklinik Bad Nauheim seinen bei einem Motorradsturz im Februar verletzten Nacken einem radiologischen Test unterziehen. Danach ist der Weg frei, die Unterschrift unter den Mercedes-Vertrag zu setzen.

Domenicali lässt Schumi ziehen

Das Treffen mit Luca di Montezemolo ist nur noch Formsache. Ferrari-Rennleiter Stefano Domenicali gab bereits grünes Licht. Wenn Schumacher unbedingt wieder Formel 1-Rennen fahren wolle, dann wird ihm Maranello keine Steine in den Weg legen. Ferrari kann seinem Rekordmeister kein Cockpit anbieten. Man ist mit Fernando Alonso und Felipe Massa besetzt.

Schumachers Rat in Formel 1-Fragen ist nicht mehr gefragt. Das hatte man bereits im September vereinbart, als die Zusammenarbeit per Handschlag um drei weitere Jahre verlängert wurde. Je weiter sich Schumacher vom Formel 1-Geschäft entfernte, umso weniger relevant war sein Input. Deshalb hatte Ferrari diese Nabelschnur gekappt. Der Deutsche sollte fortan nur noch bei der Entwicklung von Straßenautos mitwirken.

Schumacher als Mercedes-Markenbotschafter

Bei dem Gespräch mit Montezemolo geht es um mehr. Schumacher will eine totale Freigabe von Ferrari. Er soll bei Mercedes ein Markenbotschafter auf Lebzeiten werden. Obwohl der Verlust der Gallionsfigur Schumacher Ferrari schmerzen muss, wird di Montezemolo seinem früheren Angestellten zur Konkurrenz ziehen lassen. Maranello steht auf dem Standpunkt: Reisende soll man nicht aufhalten. Wenn Schumacher seine Zukunft bei Mercedes sieht, dann ist es kaum ratsam, ihn mit Gewalt bei Ferrari zu halten.

Während sich Ferrari zu dem Thema bedeckt hält, wird erwartet, dass die offizielle Verkündung des Mercedes-Deals in Italien einen Erdrutsch auslösen wird. Italienische Experten prophezeien: "Die Tifosi und die italienischen Medien werden ihm das nicht verzeihen. Ferrari ist einfach zu emotional besetzt. Schumacher wird als Verräter dastehen."

Hält der Nacken endlich?

Der größte Unsicherheitsfaktor ist wie im Sommer der Nacken. Zwar kann sich Schumacher nach einer Serie von Kartrennen und intensivem Training in einem Simulator zum Nackenmuskeltraining keine Probleme mehr vorstellen, doch das muss nichts heißen. Auch wenn keine Schmerzen mehr auftreten, könnte der kritische Bereich zwischen dem obersten Wirbel (Atlas) und der Schädelbasis nach wie vor instabil sein. Wie sagte doch der behandelnde Arzt Dr. Johannes Peil im August bei der Pressekonferenz in Genf: "Diese Verletzung kann in drei Wochen, in drei Monaten oder in drei Jahren ausgeheilt sein."

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