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Schumi-Comeback

Die Reaktionen auf Schumachers Absage

Luca di Montezemolo Foto: Wolfgang Wilhelm

++ Update ++ Michael Schumacher hat am Dienstag (11.8.) sein Comeback in der Formel 1 wegen Nackenproblemen abgesagt. Das beschäftigt nicht nur die Fans, sondern auch die Experten. Lesen Sie hier die Reaktionen auf seinen Rücktritt vom Comeback.

11.08.2009

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo bedauert die Absage sehr. "Ich bin sehr unglücklich darüber, dass dieses Problem bedeutet, das Michael nicht wieder Rennen fahren kann. In den vergangenen Tagen habe ich mich sehr über seine großartigen Bemühungen gefreut und seine außerordentliche Motivation, die sich auch im Team und unter den Fans in aller Welt weiter verbreitet hat."


"Seine Rückkehr wäre zweifellos gut für dieFormel 1 gewesen, und ich bin sicher, er hätte wieder um Siege kämpfen können. Im Namen von Ferrari und allen Fans danke ich ihm für seine starke Bindung zum Team, die er unter diesen Umständen demonstriert hat."

Schumacher mache keine Kompromisse

Adrian Sutil sagte zur Comeback-Absage von Formel 1-Rekordweltmeister Michael Schumacher: "Sehr schade für alle Fans und auch für die Formel 1. Die Euphorie und Vorfreude war groß und wir alle haben uns auf ihn gefreut." Schumacher sei ein Profi und mache keine Kompromisse. "Wenn er nicht 100 Prozent fit ist, lässt er es lieber", meinte Force-India-Fahrer Sutil.

Jochen Mass (Ex-Formel-1-Pilot): "Ich bin nicht unglücklich darüber. Denn das Risiko, dass er als Verlierer aus dieser Geschichte hervorgeht, war relativ groß. Ich bin erleichtert, dass es nicht soweit gekommen ist."

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hat Verständnis für Michael Schumachers Entscheidung, seine Rückkehr in die Formel 1 abzusagen. "Eine große Enttäuschung für alle, die sich auf Michaels Comeback gefreut haben. Aber die Gesundheit geht vor - das ist klar", sagte Haug. "Es war von Anfang an klar, dass die medizinische Untersuchung entscheidend sein wird", meinte Haug.

Ralf Schumacher meinte: "Es ist absolut klar, dass ein belastender Formel-1-Einsatz nicht möglich ist, wenn der gesundheitliche Zustand dies nicht zulässt. Sehr schade für alle, die sich auf Michaels Comeback gefreut hatten, aber die Entscheidung ist rundherum zu akzeptieren."

Weber: Motorradunfall schwerster Unfall in Schumachers Karriere

Willi Weber (Schumacher-Manager): Es ist sehr schade. Ich habe mich sehr auf das Comeback gefreut, wie wir alle. Aber die Gesundheit geht vor. Michael war total fit, das wäre kein Problem gewesen. Aber nach den ersten Testrunden gab es keine  Verbesserungen im Bereich der Nackenmuskulatur. Er konnte allenfalls ein Drittel des normalen Trainingspensums in diesem Bereich absolvieren. Der Motorradunfall im Februar war schließlich der schwerste Unfall, den Michael in seiner Motorsportkarriere hatte."

Niki Lauda (dreimaliger Formel-1-Weltmeister): "Das ist natürlich fürchterlich. Ich bin mir sicher, dass er alles versucht hat, um medizinisch fit an den Start zu gehen. Ich bin mir sicher, dass er sich jetzt nicht wohlfühlt, weil er alles machen wollte um zu fahren."

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat den Comeback-Verzicht von Rekordweltmeister Michael Schumacher in der Formel 1 bedauert. "Als er sein Comeback angekündigt hat, habe ich mich wahnsinnig gefreut", sagte Löw am Dienstag in Baku/Aserbaidschan. Die
Rückkehr Schumachers hätte die Formel 1 aufgewertet, die Spannung wäre ins Unermessliche gestiegen. "Er wird seine Gründe haben. Es ist schade", sagte Löw.

Lewis Hamilton (Formel-1-Weltmeister): "Ich war erfreut über die Möglichkeit von Michaels Rückkehr in die Formel 1. Er ist einerder größten Wettkämpfer - eine Legende - und es wären eine Ehre und ein Privileg gewesen, gegen ihn zu fahren. Ich wünsche ihm alles Gute."

Eddie Jordan (ehemaliger Teambesitzer): "Lance Armstrong würde bei der Tour de France nicht starten, wenn er nicht 100 Prozent fit wäre- und Schumacher ist genauso."

Walter Kafitz (Nürburgring-Chef): "Jetzt wo sich alle Welt darauf gefreut hat, dass er zurückkommt, finde ich es bedauerlich schade, aber ich muss eines sagen: Die Gesundheit geht vor."

Pablo Pernía (Sprecher des Rennstreckenbetreibers in Valencia): "Das ist natürlich keine gute Nachricht."

Uli Hoeneß (Manager des FC Bayern München): "Ich persönlich freue mich für ihn, dass er nicht fährt. Denn jetzt kann ich mir ganz sicher sein, dass er gesund bleibt."

Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Ich glaube, dass die Mediziner ihm doch den richtigen Tipp gegeben haben. Ich finde es richtig, dass er keine unnötigen Risiken eingegangen ist. Er hat Familie und Kinder. Es gibt bestimmt noch andere schöne Sachen."

Auch BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen hat Verständnis für die Comeback-Absage von Michael Schumacher geäußert. Gesundheit und Sicherheit gingen "nun einmal" vor, sagte Theissen am Mittwoch. Dass Schumacher doch nicht in Valencia starte, "ist für seine vielen Fans natürlich enttäuschend. Die Vorfreude war riesig, dieses Comeback wäre eine Sensation geworden", sagte der BMW-Motorsportchef einen Tag nach dem Rückzieher des Formel-1-Rekordweltmeisters aus gesundheitlichen
Gründen.

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