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Schumi-Comeback

Zetsche rechnet erst 2010 mit Entscheidung

Dieter Zetsche Foto: Wolfgang Wilhelm 51 Bilder

Daimler-Chef Dieter Zetsche glaubt nicht, dass Michael Schumacher noch vor Weihnachten ins neue Silberpfeil-Team kommt. "Wer der zweite Fahrer wird, werden wir wahrscheinlich erst Anfang des nächsten Jahres wissen", erklärte er bei einem Termin in Abu Dhabi.

16.12.2009 Tobias Grüner

Alle Welt wartet sehnsüchtig auf die Bestätigung. Doch noch zieren sich Mercedes GP und Michael Schumacher mit offiziellen Bekanntgaben. Momentan sieht es sogar so aus, als müssten sich die Fans noch ein wenig länger gedulden. 2009 wird nach Einschätzung von Daimler-Boss Dieter Zetsche keine Entscheidung mehr fallen.

Team Deutschland mit Schumi und Rosberg?

"Wir kämpfen darum, einen zweiten Fahrer präsentieren zu können", erklärte der Vorstandvorsitzende der Daimler AG. "Wer das sein wird, werden wir wahrscheinlich Anfang des nächsten Jahres wissen."

Sollte es zur herbeigesehnten Partnerschaft mit Michael Schumacher kommen, wäre das rein deutsche Silberpfeilteam komplett. "Wir sind sicherlich froh, jetzt mit einem Silberpfeil für unser Heimatland, für Deutschland, fahren zu können. Da ist es sicher auch attraktiv, wenn ein deutscher Pilot am Steuer sitzt. Das ist aber keine Notwendigkeit", erklärte Zetsche.

Endlich Kontrolle über F1-Team

Man wolle bei Mercedes GP die besten Fahrer im Auto sehen. "Es ist schön, wenn nach so vielen Jahren ohne deutschen Fahrer jetzt Nico Rosberg für uns fährt. Das ist eine tolle Sache." Momentan muss der 24-Jährige die Sponsorentermine, wie die aktuelle Präsentation des E-Klasse Cabrios in Abu Dhabi, noch alleine absolvieren. Sollte es wirklich zu einem Dreamteam Rosberg/Schumacher kommen, muss der Wahlmonegasse die Aufmerksamkeit allerdings teilen.

Für Mercedes wäre die Verpflichtung des Rekordweltmeisters als Pilot und Markenbotschafter sicher ein Gewinn. Allerdings sei alleine schon mit der Übernahme von Brawn GP ein großer Schritt getan. "Wir haben uns hier zwei Möglichkeiten eröffnet. Zum Einen, die Kontrolle über unser Motorsport-Engagement, was wir schon in der Vergangenheit angestrebt aber nicht erreicht haben. Zweitens haben wir eine sowohl sportlich hervorragende Basis als auch finanziell sehr günstige Möglichkeit, um große Erfolge für Mercedes zu erzielen", begründete Zetsche den Schritt.

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