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Schumi

"Ich bin heiß"

Foto: dpa 42 Bilder

Nach der dreiwöchigen Sommerpause in der Formel 1 setzt Michael Schumacher seine Jagd auf Weltmeister Fernando Alonso beim Grand Prix in der Türkei fort. Trotz des Ausrutschers in Ungarn strotzt der WM-Verfolger vor Motivation.

21.08.2006

"Wir haben ein bisschen Urlaub gemacht, und natürlich waren das einige schöne Tage", schrieb der Rekordtitelträger am Montag auf seiner Homepage, "aber ich hätte auch darauf verzichten können." Der 37 Jahre alte Ferrari-Pilot wäre am liebsten nach dem letzten Rennen in Ungarn gleich zum nächsten WM-Lauf aufgebrochen. "Der WM-Kampf macht so viel Spaß, dass ich extrem heiß bin auf das nächste Rennen", betonte er.

Fünf Rennen vor dem Saisonende liegt Schumacher (90) zehn Punkte hinter dem spanischen Renault-Piloten Alonso (100). In Budapest hatte es der Kerpener verpasst, nach dem Ausfall seines Rivalen den Rückstand noch zu verkürzen und war kurz vor Rennende ausgeschieden. Erst durch die Disqualifikation des polnischen BMW-Fahrers Robert Kubica erhielt er noch einen WM-Punkt.

Fernando Alonso: "Jeder wäre gern in meiner Lage"

"Die positive Nachricht aus dem Ungarn-Wochenende war, dass ich die Sache aus eigener Kraft schaffen kann", sagte der siebenmalige Weltmeister, der seine Entscheidung über die Fortsetzung seiner Karriere am Grand-Prix-Wochenende in Monza im September bekannt gibt.

Auch Titelverteidiger Alonso gibt sich vor dem Rennen am Sonntag (27.8.) betont optimistisch. "Ich bin in der Position, in der jeder gern wäre", sagte der WM-Führende.

Entscheidung über Schwingungsdämpfer am Dienstag

Die Gelassenheit des Weltmeisters oder der Enthusiasmus des Verfolgers dürften allerdings entscheidend geprüft werden, wenn das Schiedsgericht der Formel 1 am Dienstag (22.8.) über Sein oder Nichtsein der Schwingungsdämpfer entscheidet.

Nach Prostest von McLaren hat die Sporthoheit FIA die Massendämpfer in den Renault zunächst als illegale aerodynamische Hilfsmittel verboten, die Sportkommissare in Hockenheim konnten drei Wochen danach aber nichts Unerlaubtes daran finden. Renault setzte die Technik seit Jahresbeginn ein. Der R26 ist speziell für dieses Dämpfersystem ausgelegt.

Seit dem Verbot ist die gelbblaue Souveränität dahin. Renault-Vertreter werden an der Verhandlung teilnehmen. Viele Beobachter halten die Entscheidung des Gerichts für den Schlüssel zum Ausgang der diesjährigen Weltmeisterschaft. Nebenbei steht auch noch das Ansehen der FIA auf dem Spiel.

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