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Schumi

Knatsch in der Fahrerbesprechung

Foto: dpa 42 Bilder

Michel Schumacher sah sich in der Fahrerbesprechung in Istanbul in eine Debatte über sein Verhalten in Ungarn verstrickt. Pedro de la Rosa forderte eine Bestrafung für das Auslassen einer Schikane.

26.08.2006 Markus Stier

Mehrmals ließ Michael Schumacher in Budapest eine Schikane aus, um seine Position gegenüber Pedro de la Rosa im McLaren-Mercedes zu verteidigen. Da der Spanier letztlich in einem beinharten Manäver doch am blockenden Deutschen vorbeikam, verzichtete die Rennleitung auf Sanktionen.

Doch genau die forderte de la Rosa nun im Nachhinein. Schumacher sah sich die Diskussion zehn Minuten lang schweigend an, dann platzte ihm der Kragen. Die Kollegen mögen sich doch bitte erst einmal die Fernsehbilder des Vorfalls ansehen, bevor sie zu ihrem Urteil kämen. Schumacher erntete Gelächter, einige Fahrer wiesen ihn darauf hin, dass sie dies selbstverständlich getan hätten.

Pedro de la Rosa ist ohnehin kein Schumacher-Fan. Nach der Park-Affäre in Monaco forderte er vehement den Ausschluss von Schumacher aus der Fahrergewerkschaft. Als Präsident Coulthard dies verweigerte, trat de la Rosa unter Protest selbt aus.

Technik-Chef Ross Brawn übt nach dem Ungarn-Rennen Selbstkritik: "Wir als Team hätten Michael zurückpfeifen müssen. Wir hätten ihm sagen müssen, verteidige deine Position nicht, sammel die Punkte ein. Es liegt eben in den Genen eines Fahrers, um jeden Platz zu kämpfen." Schumacher verlor einen sicheren fünften Platz, weil er nach dem Überholmanöver von de la Rosa auch noch gegen Heidfeld kämpfte und sich dabei die Aufhängung beschädigte.

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