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Schumi

Schnell auch ohne Koks

Foto: dpa

Die Kokain-Vorwürfe des ehemaligen Ferrari-Teamarztes Benigno Bartoletti sorgen weiter für Wirbel im GP-Zirkus. Fakt ist: Bei den FIA-Doping-Tests 2004 waren alle Fahrer sauber. Michael Schumacher wurde gleich zwei Mal auf Kokain getestet.

04.01.2005

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher ist in der vergangenen Saison zwei Mal auf Kokain getestet worden. Beide Proben fielen laut einem Bericht des Magazins "Sport Bild" negativ aus. Die Überprüfungen waren Bestandteil der üblichen Dopingtests, die der Automobil-Weltverband FIA jeweils Samstags nach den Qualifyings zu den 18 Grand Prix durchgeführt hat. Die überprüften Fahrer wurden jeweils ausgelost.

Insgesamt führte die FIA im vergangenen Jahr laut "Sport Bild" 51 Tests durch, deren Ergebnisse alle negativ waren. Neben Ferrari-Pilot Michael Schumacher mussten auch andere deutsche Piloten zur Urinabgabe: Nick Heidfeld wurde zweimal getestet, Ralf Schumacher einmal.

Bartoletti: "Jeder Dritte auf Kokain"

In der vergangenen Woche hatte der früherer Ferrari-Teamarzt Benigno Bartoletti behauptet, dass annähernd jeder dritte Formel-1-Pilot Kokain nimmt. "Bei den Motorsportrennen geht Kokain herum, und in der Formel 1 könnte es ungefähr sogar jeder dritte Pilot nehmen", hatte der 68-jährige Mediziner gesagt. Kokain gebe den Piloten das Gefühl, allmächtig zu sein. Laut Bartoletti hält die Wirkung des Kokains rund 90 Minuten an. In dieser Zeit sei der Pilot reaktionsschneller. "Sollte ein Rennen jedoch länger dauern, wird es für den Piloten durch die nachlassende Wirkung gefährlich. Das Unfallrisiko steigt stark an."

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