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Schumi-Talk bei Günther Jauch

Eingeschränkte Interaktion mit der Umwelt

Sabine Kehm Foto: Wilhelm 153 Bilder

Schumacher-Managerin Sabine Kehm war am Sonntag (13.4.2014) in der Talksendung von Günther Jauch zu Gast. Viel Neues über den Gesundheitszustand Schumachers gab es nicht zu verkünden. Die langjährige Sprecherin des F1-Rekordchampions nutzte die Gelegenheit jedoch, sich gegen bestimmte Medienberichte zu wehren.

14.04.2014 Tobias Grüner

Die ARD-Talk-Sendung von Günther Jauch stand am Sonntag unter dem Motto: "Wie geht es Michael Schumacher?" Wer sich bei dem vielversprechenden Titel neue Details über den Gesundheitszustand des ehemaligen Formel 1-Piloten erhofft hatte, wurde enttäuscht. Managerin Sabine Kehm wiederholte ausschließlich die bereits bekannten Inhalte der letzten offiziellen Pressestatements.

Schumacher-Interaktion eingeschränkt

"Es gibt kleine Fortschritte, die machen uns sehr froh und geben uns auch Mut", so der letzte Stand aus dem Krankenhaus in Grenoble. Nach wie vor gebe es Momente "des Bewusstseins und der Wachheit", wobei Kehm aber betonte, dass der medizinsche Begriff "Wachheit" nicht bedeutet, dass Schumacher bewusst auf Reize reagiert. Gezielte Interaktion mit der Umwelt sei offenbar nur eingeschränkt vorhanden.

Obwohl die Aufwachphase bereits vor zweieinhalb Monaten eingeleitet wurde müssen die Fans also weiter zittern. Kehm bat erneut darum, mit Prognosen über den weiteren Heilungsprozess zurückhaltend zu sein. Bei Verletzungen am Gehirn verlaufe jeder Fall anders. Die Familie selbst habe von den Ärzten vor Ort keine Prognose erhalten.

Kehm nutzte den öffentlichen Auftritt in der Talkrunde auch für einen Appell an die Medien: "Am meisten haben uns die Ferndiagnosen geärgert, in denen Michael schon in einen hoffnungsvollen Zustand befördert wurde", so die Sprecherin. Dass Ärzte, die nicht mit dem Fall vertraut sind, Meinungen abgeben, habe keinen großen Wert.

Reporter versuchen zu Schumacher vorzudringen

Die Sprecherin berichtete zudem erneut von einem Versuch, ans Krankenbett des berühmten Patienten zu gelangen. Offenbar hatte sich ein Mann als Vater Schumachers ausgegeben, um an ein Foto oder ein Video des verunglückten F1-Piloten zu kommen. Schon direkt nach dem Unfall hatte sich ein Reporter als Priester ausgegeben.

Die dünne Informationslage könnte bald noch dünner werden. Kehm kündigte an, den Informationsfluss an die Öffentlichkeit komplett zu stoppen, sobald Schumacher in eine Reha-Klinik verlegt werden kann. "Wenn er in Reha ist, dann muss das auch eine private Sache sein."

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