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Schumi über Klinsi, Zidane und Jan Ullrich

Foto: Daniel Reinhard 54 Bilder

Rekord-Weltmeister Michael Schumacher hat gelassen auf Jürgen Klinsmanns Rücktritt vom Amt des Fußball-Nationaltrainers reagiert. Den angeschlagenen Superstars Zinedine Zidane und Jan Ullrich hält der Formel 1-Star die Stange.

14.07.2006

"Klinsmanns Rücktritt überrascht mich nicht wirklich", sagte der Formel-1-Pilot aus Kerpen am Donnerstag (13.7.) im Vorfeld des Großen Preises von Frankreich in Magny-Cours. Er gehe nicht davon aus, dass dies große Konsequenzen für die deutsche Nationalmannschaft habe, da es auch schon vorher kompetente Leute wie beispielsweise Joachim Löw gegeben habe.

Der begeisterte Hobby-Kicker Schumacher hatte mit Deutschland und Italien mitgefiebert und einige Spiele live gesehen. Nach dem deutschen 3:1-Sieg gegen Portugal im kleinen Finale in Stuttgart hatte Schumacher mit der Mannschaft gefeiert. "Ich kenne ja einige", sagte er. "Das war eine lockere Atmosphäre, ohne Presse." Italiens vierter WM-Titel freute den Ferrari-Piloten ebenfalls.

Kein Urteil über Zidane

Kein Urteil wollte sich Schumacher zu Zinedine Zidanes Platzverweis wegen dessen Kopfstoß gegen Marco Materazzi im Finale zwischen Italien und Frankreich erlauben: "Es ist fehl am Platz, da den Richter spielen zu wollen. Die wenigsten können sich vorstellen, wie man da emotional drauf ist, wenn es um die WM geht." Man wisse nicht, was auf dem Platz passiert sei und sollte das nicht vom Sofa aus bewerten wollen.

Michael Schumacher: "Doping kein Thema"

Schumacher hat sich auch gegen eine Vorverurteilung des wegen Dopingverdachts von der Tour de France ausgeschlossenen Radprofis Jan Ullrich ausgesprochen. "So lange er nicht überführt ist, so lange sollte man ihn nicht schuldig sprechen", sagte der Kerpener.

Schumacher versicherte: "Doping ist bei uns kein Thema." Grand-Prix-Piloten seien körperlich nicht so sehr belastet, um da an Grenzen zu stoßen. Schumacher erklärte, in dieser Saison sei er aber noch nicht überprüft worden. Sein Bruder Ralf sagte: "Ich bin in diesem Jahr schon auf Doping getestet worden." In der Formel 1 finden Kontrollen statt. Im Gegensatz zum Radsport und anderen Sportarten gibt es aber keine Hauskontrollen.

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