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Schumi und Rosberg

Mercedes SLS hilft Mercedes GP

Michael Schumacher Mercedes GP GP Japan 2011 Foto: MercedesGP 25 Bilder

Des einen Freud, des anderen Leid. Während die einen über die Safety Car-Phase fluchten, nutzten die Strategen von Mercedes GP die Chance zum schnellen Boxenstopp.

12.10.2011 Bianca Leppert

Beim GP Japan konnten die Schumi-Fans vor dem dem Fernseher kurz jubeln. Für drei Runden lag der Rekord-Champion in Führung. Zuletzt gelang ihm das in Suzuka 2006 - also vor genau fünf Jahren. Um den Sieg konnte der Mercedes GP-Pilot allerdings zu keiner Zeit kämpfen. Die Führungsrunden ergaben sich durch die Positionsverschiebungen in der Boxenstopp-Phase. Vielmehr fuhr Schumacher ein konstantes Rennen ohne große Zwischenfälle und sah die Zielflagge auf Platz sechs vor Felipe Massa im Ferrari.

Schumacher: "Mehr konnten wir nicht erwarten"

Nur in einer Situation wurde es etwas eng. Schumacher lieferte sich ein Duell mit Mark Webber. Dabei wurde die Felge getroffen und beim Stopp gewechselt. Die Reifenstrategie orientierte sich an der Spitzengruppe. Allerdings hatte Schumacher noch einen nagelneuen weichen Satz für den dritten Stint in der Hinterhand. Wie Teamkollege Rosberg ließ sich Schumi die neuen Reifen in der Safety Car-Phase aufziehen und sparte sich so Zeit. Der Lohn war Platz sechs.

"Ich bin mit dem Ergebnis in Suzuka sehr happy, denn wir haben das Potenzial des Autos optimal ausgeschöpft und ein gutes Rennen gezeigt", meint Schumacher. "Das Team hat das gesamte Wochenende über großartig gearbeitet und es geschafft, diese Leistung im Rennen umzusetzen. Mehr konnten wir nicht erwarten."

Rosberg mit ordentlicher Aufholjagd

Rosberg hatte das unglückliche Los gezogen, nach einem technischen Problem im Qualifying von Platz 23 starten zu müssen. Sein Joker waren allerdings die drei übrig gebliebenen Sätze weicher Reifen. "Vom Ende des Feldes zu starten, war eine schwierige Aufgabe für mich, weil es auf dieser Strecke besonders hart ist, zu überholen", sagte Rosberg. "Vor dem Rennen hoffte ich auf ein Resultat zwischen Platz acht und zehn - natürlich wäre es schöner gewesen, etwas weiter vorne zu sein, aber das ist ein ordentliches Ergebnis."

Auch Rosberg profitierte von dem Stopp in der Safety Car-Phase und machte so zwei Positionen gut. Zum Schluss konnte er mit den weichen Reifen Adrian Sutil, Kamui Kobayashi und Paul di Resta aufschnupfen, die alle auf der weniger schnellen harten Version unterwegs waren. Er sah als Zehnter die Zielflagge und holte einen Punkt.

Haug verbucht Suzuka als Erfolg

Mercedes-Sportchef Norbert Haug sieht die Leistung seiner Schützlinge als Stabilisierung. "Wir haben eines von drei Top-Teams geschlagen, das ist eine gute Leistung", meint Haug. Allerdings kam Felipe Massa nach dem Gerangel mit Lewis Hamilton bekanntlich auch nicht ganz ohne Probleme durchs Rennen. Trotzdem wertet Haug die Punkteausbeute als Erfolg in Suzuka. "Die Strecke war eine Herausforderung, denn die Hinterreifen haben sehr gelitten. Das war in der Vergangenheit eine Schwäche von uns", sagt er.

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