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Schumi vom FIA-Urteil nicht überrascht

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Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ist nicht überrascht vom Verbot des so genannten Schwingungsdämpfers am Renault seines WM-Rivalen Fernando Alonso. Auch der Spanier trägt das Urteil der FIA mit Fassung und verbreitet trotzig Optimismus.

24.08.2006 Markus Stier

"Wir wissen ja, wie das bei der FIA ist. Anfang des Jahres wurde ein Flügel von uns, der innerhalb der Regeln war, nicht erlaubt. Diese Sache ist ziemlich ähnlich", sagte der Ferrari-Pilot am Donnerstag (24.8.) in Istanbul. "Es wäre besser, wenn es Schwarz und Weiß gäbe, aber die Formel 1-Regeln sind so kompliziert, wahrscheinlich ist das der einzige Weg, es so zu handhaben", verteidigt Schumacher die Berufungsverhandlung in Paris.

WM-Rivale Fernando Alonso gibt sich gelassen: "Wir waren ja schon darauf vorbereitet. Der einzige Unterschied ist, dass es nun definitiv ist." Der Weltmeister hält die Schwingungsdämpfer für überbewertet. "Wir hatten in Jerez einen guten Test ohne das System. Zugegeben, in Hockenheim hatten wir ein Problem, aber in Ungarn ist es auch ohne ganz gut gelaufen."

Alonso hofft, dass leichte Aerodynamik-Änderungen fünf Rennen vor Saisonende den Titelgewinn doch noch retten. Vor dem Grand Prix in der Türkei (27.8.) liegt Alonso 10 Punkte vor Schumacher.

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