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Schumi

Wale statt Weltmeisterschaft

Foto: dpa

Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher verschwendet derzeit keine Gedanken an ein Comeback, schließt eine Rückkehr auf die Rennstrecke aber nicht kategorisch aus.

25.10.2006

Zunächst einmal möchte der 37-Jährige, der am Sonntag in Sao Paulo sein 250. und letztes Rennen bestritt, aber seine Ruhe genießen und sich einen lang ersehnten Traum verwirklichen.

"Ich wollte schon immer mal mit Walen tauchen. Das habe ich bisher nie geschafft. Ganz einfach, weil ich immer zu den richtigen Zeitpunkten an den falschen Orten sein musste. Die Wale waren immer woanders. Die ziehen ja zu bestimmten Jahreszeiten an andere Orte. Jetzt werde ich die Zeit haben, dahin zu reisen, wo die Wale sich
gerade befinden", sagte Schumacher der Zeitschrift "Sportbild".

Ein Test im Ferrari Anfang nächsten Jahres oder ein Comeback in der DTM seien zwar momentan nicht realistisch. "Warum sollte ich das tun?", fragt Schumacher, chließt aber eine Rückkehr generell nicht aus. "Ich kann diese ganzen Fragen mit Bestimmtheit nur vom heutigen Zeitpunkt, dem Jetzt aus beantworten. Niki Laudas Comeback, Mika Häkkinens Rückkehr in die DTM - das ist alles nach einer gewissen
Zeit passiert. Ich kann jetzt nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, was in zwei oder drei Jahren sein wird."

Als "Schlüsselszenen" der vergangenen 16 Jahre bezeichnete Schumacher "die ersten Weltmeisterschaften - mit Benetton 1994 und mehr noch mit Ferrari im Jahr 2000". Auf die Frage, ob er sich völlig ins Privatleben zurückziehen könne, antwortete der Kerpener: "Morgen sicher noch nicht, aber irgendwann schon. Wenn ich alt und grau und dick bin."

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