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Schumi-Zustand verbessert

Corinna wünscht Ruhe am Krankenhaus

Michael Schumacher & Sabine Kehm Foto: Wilhelm 153 Bilder

Michael Schumacher liegt zwar weiter in Grenoble im künstlichen Koma. Es scheint aber, als habe der verunglückte Formel 1-Star die gefährlichste Zeit hinter sich. Ganz über den Berg ist Schumi aber nicht, wie Managerin Sabine Kehm betont.

07.01.2014 Tobias Grüner

Ist es ein Hoffnungszeichen? Ist es schon Entwarnung? Als Nicht-Mediziner weiß man auch nicht genau, wie man die letzten spärlichen Meldungen aus dem Universitätsklinikum von Grenoble deuten soll. Der Eindruck ist aber zumindest positiv: "Der Zustand von Michael hat sich stabilisiert", erklärte Schumacher-Managerin Kehm. Allerdings heißt es im gleichen Satz auch: "Die Situation bleibt weiter kritisch."

Situation nicht mehr ganz so akut

Die Schumi-Fans können wohl trotzdem zumindest kurz durchatmen. Der 45-Jährige hat die gefährlichste Phase seiner Verletzung überstanden. 9 Tage liegt er nun im künstlichen Koma. Zwei Mal wurde er von den Medizinern am Kopf operiert, um den Druck unter der Schädeldecke zu senken und die Prellungen und Hämatome am Gehirn zu behandeln.

Es bestehe aber immer noch Lebensgefahr, betonte Kehm zum Start der zweiten Woche im Krankenhaus. Ganz so akut wie noch vor einer Woche sei die Situation aber nicht. Noch immer gibt es von den Medizinern keine Auskunft, wann der berühmte Patient aus seinem künstlichen Schlaf aufgeweckt werden kann. Aussagen über langfristige Folgen sind weiterhin reine Spekulation.

Corinna Schumacher bittet Medien um Ruhe

Wie die Klinik in Grenoble mittlerweile offiziell mitteilte, wird es bis auf weiteres keine öffentlichen Statements mehr zum Zustand und zur Behandlung von Schumacher geben - auch um die Privatsphäre des 7-fachen Champions zu schützen. Am Dienstag (7.1.2013) meldete sich auch Ehefrau Corinna Schumacher erstmals zu Wort. Auch sie bat die Journalisten um Ruhe.

"Bitte unterstützen Sie uns in unserem gemeinsamen Kampf mit Michael", so der Appell an die Medienvertreter. "Es ist mir wichtig, dass Sie die Ärzte und das Krankenhaus entlasten, damit diese in Ruhe arbeiten können - vertrauen Sie bitte deren Statements und verlassen Sie die Klinik. Bitte lassen Sie auch unsere Familie in Ruhe."

Helmkamera soll Unfall gefilmt haben

Neue Infos zum Unfall selbst könnte es aber schon am Mittwoch geben. Dann wollen sich die französischen Ermittler öffentlich zum Ergebnis ihrer Untersuchungen äußern. Nach Berichten der französischen Webseite "ledauphine.com" war die Helmkamera die Schumacher trug zum Zeitpunkt des Unfalls eingeschaltet. Die Aufnahmen seien angeblich verwertbar.

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