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Schwierige Vorbereitung

Formel 1 am Ring ist unberechenbar

Foto: Daniel Reinhard 50 Bilder

Das letzte Formel 1-Gastspiel auf dem Nürburgring liegt bereits zwei Jahre zurück. Mit veränderten Autos, neuen Slicks und dem wechselhaften Wetter müssen die Ingenieure gleich mehrere unberechenbare Faktoren einkalkulieren.

08.07.2009 Tobias Grüner

Da können die Simulationen im Computer noch so gut sein, auf der Strecke kommt es meistens doch irgendwie anders. Das haben die Teams schon beim letzten Formel 1-Rennen auf dem Ring feststellen müssen, als pünktlich mit dem Start ein Wolkenbruch über der Strecke niederging.

Neue Autos und neue Reifen

Die Daten vom letzten Grand Prix in der Eifel sind aber nicht nur wegen des wechselnden Wetters keine große Hilfe. Als die Autos vor 24 Monaten das letzte Mal auf der 5,148 Kilometer lange Strecke unterwegs waren, sahen sie noch deutlich anders aus. Die Aerodynamik-Revolution in dieser Saison macht Vergleichsdaten nur wenig brauchbar. "Unser Wissen über das Verhalten des Autos in den vergangenen Jahren ist deshalb nicht mehr so relevant", bedauert Renault-Technikchef Pat Symonds.

Auch an der Reifenfront tun sich Probleme auf: Die Rillenreifen wurden vor der Saison von den Slicks abgelöst. Symonds glaubt trotzdem, dass man aus den Erfahrungen der Vergangenheit Lehren ziehen kann: "Unabhängig vom Wechsel auf Slicks kann man sehen, ob die Reifen auf einer Strecke zum Körnen neigen oder ob es eine besonders hohe Belastung gibt."

Macht "super soft" wieder Probleme?

Bei den Reifenspezialisten von Bridgestone hofft man, die richtige Wahl der Mischungen ausgesucht zu haben: "Unser Auswahl der Sorten "medium" und "super soft" sollten für ein aufregendes Rennen gut sein", erklärte Bridgestone-Motorsportchef Hirohide Hamashima. Der ganz weiche Reifen ist in dieser Saison allerdings auch schon mehrmals durch seine Unbeständigkeit aufgefallen. "Vor allem im ersten und dritten Sektor werden Grip und Traktion vom Reifen verlangt", erklärt der japanische Reifenexperte.

Ein weiterer unberechenbarer Faktor, der die Reifenhaltbarkeit beeinflusst, ist das Wetter. Die erwarteten niedrigen Temperaturen unter 20°C könnten vor allem dem weichen Gummi helfen. Wenn es allerdings wie so oft zu Regnen beginnt, wären alle Berechnungen umsonst. Ausgerechnet am Samstag und Sonntag liegen die Niederschlagswahrscheinlichkeiten bei ca. 50 Prozent. "Wir wissen am Nürbrurgring nie so genau, was wir zu erwarten haben", so Hamashima.

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