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Sebastian Vettel

Auf der Jagd nach dem Pole-Rekord

Sebastian Vettel GP Brasilien 2011 Foto: xpb 62 Bilder

Sebastian Vettel hat in Sao Paulo die Chance, den 19 Jahre alten Pole Position-Rekord von Nigel Mansell zu schlagen. Der Weltmeister weiß, dass sich so eine Gelegenheit nicht oft bietet.

24.11.2011 Tobias Grüner

Sebastian Vettel hat die Weltmeisterschaft 2011 dominiert, wie man es zuletzt in den goldenen Ferrari-Jahren von Michael Schumacher erlebt hat. Mit seinem nahezu perfekten Jahr schrieb der jüngste Doppelweltmeister aller Zeiten erneut die Rekordbücher um. In Brasilien könnte der Red Bull-Pilot allerdings noch einen draufsetzen: Auf dem Spiel steht der Pole Position-Rekord von Nigel Mansell aus dem Jahr 1992.

Vettel erkennt "spezielle Möglichkeit"

14 Mal stand der Brite damals mit seinem Williams auf dem ersten Startplatz. Genauso oft durfte Vettel in diesem Jahr über die Trainingsbestzeit jubeln. In Sao Paulo bietet sich nun die wohl einmalige Gelegenheit, den Engländer mit dem markanten Schnauzbart zu übertrumpfen. Auch Vettel weiß: "Das ist schon eine spezielle Möglichkeit. So ein Jahr wie dieses hat man in seiner Karriere nicht oft."

Als bekennend abergläubischer Mensch will er am liebsten gar nicht auf den Rekord angesprochen werden. Doch wenn es am Samstag im Top Ten-Finale um die Wurst geht, wird es wohl schwer werden, die Gedanken an die magische 15. Pole Position auszublenden.

Kein Quali-Setup bei Red Bull

Ein spezielles Setup nur für das Qualifying wird es aber wohl nicht geben. "Man kann eigentlich nicht viel für das Rennen opfern, nur um einen Vorteil am Samstag zu haben", erklärt der Rekordjäger. "Wir werden wie immer versuchen, das Auto für beide Disziplinen optimal vorzubereiten."

Eine Möglichkeit wäre es, den Flügel etwas steiler zu stellen, um die optimale Zeit auf einer Runde herauszufahren. Mit einem geringeren Topspeed wäre der Red Bull aber im Rennen auf der langen Zielgerade anfälliger für Angriffe.

McLaren zuletzt verbessert im Qualifying

Die Konkurrenz wird Vettel den Rekord nicht kampflos überlassen. "Wir standen schon in den letzten Qualifyings verstärkt unter Druck", erinnert sich Vettel. "In Abu Dhabi war es sehr eng. In Korea standen wir nur auf Platz zwei. Da müssen wir wieder eine optimale Leistung zeigen."

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