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Sebastian Vettel

Aussichtslose Jagd nach dem Känguru

Vettel und Schumacher Foto: xpb 17 Bilder

Sebastian Vettel will seine Pleiteserie in Australien endlich beenden. Der Weltmeister hatte sich schon auf den Siegerpokal mit dem Känguru gefreut. Doch in diesem Jahr kommt die Trophäe ohne das australische Wappentier aus.

24.03.2011 Tobias Grüner

Wenn man sich im Fahrerlager von Melbourne nach den Favoriten für das erste Rennen umhört, fällt immer wieder der Name Red Bull. Das Weltmeisterteam ist nach den Wintertests auch für den Auftakt in die neue Saison gut aufgestellt. "Wir würden gerne da weitermachen, wo wir aufgehört haben und den Schwung ins neue Jahr mitnehmen", erklärte Sebastian Vettel am Donnerstag (24.3.).

Das erste Kapitel im Projekt Titelverteidigung wird nach der Bahrain-Absage auf dem Albert Park Circuit geschrieben. Doch der Kurs brachte dem Heppenheimer bisher noch kein Glück. Bei drei Anläufen gab es einen 13. Platz und zwei Ausfälle. Im vergangenen Jahr sorgte eine lockere Radmutter für das vorzeitige Ende.

Vettel trotz Negativserie gerne in Australien

Doch Vettel lässt sich von der negativen Serie nicht unterkriegen. "Ich komme gerne hierher. Hier wird man überall als Freund begrüßt. Jeder Australier sagt "Mate" zu mir. Das Wetter ist normalerweise gut. Und die Strecke gefällt mir auch."

Noch ein anderer Punkt ist für den Deutschen nicht unwichtig. "Hier gibt es immer so eine schöne Trophäe für den Sieger mit einem Känguru. So etwas gibt es nur hier. Das hört sich vielleicht lustig an, aber auch wegen so kleiner Dinge fahre ich Rennen." Was Vettel nicht weiß: In diesem Jahr muss der Sieger auf ein Känguru verzichten. Nur der Schriftzug des Hauptsponsors Qantas ist darin abgebildet.

Vettel: Zwei Stopps unmöglich

Wichtiger als der Pokal dürften dem Champion aber wohl die 25 Punkte für den Sieg sein. "Jeder will gut starten. Wir sind zufrieden mit dem Winter. Das Auto ist zuverlässig. Wir wissen aber nicht, ob das genug ist. Prognosen sind in diesem Jahr schwierig. Vor allem auch wegen der neuen Reifen. Mit einem oder zwei Stopps kommt man hier nicht durch. Das müssen schon drei oder mehr sein."

Aber selbst wenn Red Bull wie von vielen prognostiziert gewinnen sollte, wäre das laut Vettel noch keine Vorentscheidung. "Die Saison ist so lang, da kann sich noch viel ändern. Selbst wenn Du hier mit einer Runde Vorsprung über die Ziellinie fährst, heißt das nicht, dass das so bleibt."

WM-Titel hat nichts verändert

Der Red Bull-Pilot spricht aus Erfahrung. Im vergangenen Jahr hat sich das Blatt mehr als einmal gewendet. Mit dem Sieg beim Finale in Abu Dhabi hatte Vettel das glückliche Ende für sich. "Viel geändert hat sich für mich aber nicht mit dem WM-Titel", berichtet der 23-Jährige. "Man bekommt jetzt nicht leichter eine Reservierung im Restaurant. Zurückblickend ist es natürlich schön. Das kann einem niemand mehr nehmen. Aber als Sportler blickt man ja immer nach vorne auf das nächste Rennen."

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