Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Sebastian Vettel

"Boxeneinfahrt fast schon kriminell"

Sebastian Vettel Foto: xpb 94 Bilder

Sebastian Vettel fuhr am verregneten Freitag (8.7.) nur 25 Runden in Silverstone. Doch auch das verkürzte Programm reichte aus, um sich ein Bild von der neuen Boxenanlage zu machen. Die Boxeneinfahrt gefiel dem Weltmeister überhaupt nicht.

08.07.2011 Tobias Grüner

Alle hatten gespannt auf das Freie Training gewartet, um zu sehen, ob Red Bull durch die neuen Auspuffregeln endlich etwas von seinem Vorsprung einbüßt. Doch der Regen verwässerte das Ergebnis. Auch Sebastian Vettel konnte nach den ersten 25 Runden ohne den Auspufftrick noch kein endgültiges Fazit ziehen.

"Auswirken tut es sich auch bei den jetzigen Verhältnissen", erklärte der Heppenheimer. "Die Frage ist nur wie sehr. Das ist im Moment noch sehr schwer einzuschätzen. Im Trockenen ist das Ganze ein bisschen konstanter, deshalb müssen wir auf morgen warten."

Vettel hat Mitleid mit den Fans

Am Nachmittag war Vettel auf der feuchten Piste nur vier Runden unterwegs. Im Klassement musste er sich mit Platz 18 zufrieden geben. "Hätten wir etwas mehr Reifen zur Verfügung, dann würden wir auch ein bisschen mehr fahren. So ist es schade, weil die Zuschauer bei dem miesen Wetter auf der Tribüne sitzen und warten, dass alle rauskommen. Aber keiner kommt."

Generell befürchtet der Red Bull-Champion aber keine großen Probleme durch die verkürzte Testzeit. "Der Regen hilft einem natürlich nicht, aber man versucht das meiste mitzunehmen. Es ist ja für alle gleich." Die Erprobung neuer Teile oder verschiedener Setupeinstellungen fällt bei feuchter Strecke flach. "Der Vergleich ist schwer, weil die Bedingungen so unterschiedlich sind. Von heute Morgen zu heute Nachmittag - generell ist jede Runde ein bisschen anders", erklärte Vettel.

Vettel will schärferes Tempolimit in der Box

Und so konzentrierte sich Vettel am Freitag auf andere Dinge. Die neue Boxengasse fiel zum Beispiel nicht besonders positiv auf. "Es ist sehr eng. Besonders die Einfahrt ist fast schon kriminell", klagt der Deutsche. "Man kommt mit 280 km/h im siebten Gang an und muss dann runterbremsen. Und es gibt keine Alternative links und rechts. Aber es ist für alle so."

Vettel will sich dennoch dafür einsetzen, dass die Gefahr und die Geschwindigkeit in diesem Bereich verringert wird. "In der Fahrerbesprechung können wir alle nochmal darüber reden. Dann sehen wir weiter. Im Moment sind da 60 km/h erlaubt, am Sonntag 100 km/h - ich denke das ist vielleicht ein Tick zu schnell."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden