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Sebastian Vettel

Der Regen kam zu früh

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP England - Silverstone - 7. Juli 2012 Foto: Red Bull 74 Bilder

Sebastian Vettel startet neben Michael Schumacher aus der zweiten Reihe in den GP England. Der Red Bull-Pilot war mit dem Training nicht ganz zufrieden. Vor allem mit der letzten Trainingsrunde.

07.07.2012 Michael Schmidt

Es war so ein Training, in dem alles passieren kann. In dem zwischen Rauswurf und Platz eins alles drin liegt. Im zweiten Abschnitt der Qualifikation hatte Sebastian Vettel Glück. Da trennten ihn nur 0,078 Sekunden vom Abstiegsplatz elf. Im Top Ten-Finale hatte Vettel Pech. "Die letzte Runde war nicht ganz optimal. Aber du musst bei diesen Bedingungen eben alles versuchen."

Dritter Vettel-Sektor zu langsam

Schauen wir uns Vettels letzte Runde im Detail an. Im ersten Sektor verlor der Weltmeister Zeit. "Ich musste Hülkenberg überholen, aber Nico hat fair Platz gemacht." Also keine Entschuldigung. Im zweiten Sektor war Vettel der Schnellste. Im dritten verlor er die entscheidenden Zehntelchen auf Fernando Alonso, Mark Webber und Michael Schumacher. "Da hat es in den letzten Kurven schon wieder leicht geregnet."

Es war eine Angelegenheit von Sekunden. Alonso ging um 15.32 Uhr und 42 Sekunden über den Zielstrich. Webber 1.25 Minuten früher. Schumacher um fünf Sekunden später. Bei Vettels Zieldurchfahrt zeigte die Uhr 15.33 Uhr und fünf Sekunden an. Die entscheidenden 23 Sekunden zu viel.

Red Bull-Update funktioniert auch in England

Insgesamt kann Vettel zufrieden sein. Sein umgebauter Red Bull RB8 funktioniert nicht nur in Valencia sondern auch in Silverstone. Die schnellen Kurven waren bislang der Schwachpunkt des Autos. Und auch im Regen von Malaysia hatte Red Bull Mühe. "Da sind wir stärker geworden", lobt Vettel.

Der Titelverteidiger erwartet ein turbulentes Rennen. Es könnte ein Grand Prix der Strategen werden. Einer, bei dem es drauf ankommt, zur richtigen Zeit von Intermediates auf Regenreifen zu wechseln oder umgekehrt.

"Ab Rundenzeiten von 1.54 Minuten macht es Sinn auf Intermediates zu gehen", erklärt der Trainingsvierte. "Das schwierige an Silverstone ist, dass es verschieden nasse Stellen gibt. Die Pfützen stehen nicht immer gleich hoch." Unter den Umständen sei alles möglich, meint Vettel. "Sogar Button kann gewinnen."

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