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Vettel über Webbers Abschied

"Entscheide nicht über Marks Nachfolger"

Sebastian Vettel GP England 2013 Formel 1 Foto: xpb 18 Bilder

Sebastian Vettel hat erst am Morgen von Mark Webbers Wechsel zu Porsche erfahren. Der Weltmeister macht sich keine großen Gedanken über den Nachfolger. "Es ist nicht meine Entscheidung." Vettel kann mit einem der Red Bull-Junioren genauso leben wie mit Kimi Räikkönen.

27.06.2013 Michael Schmidt

Sebastian Vettel war wieder einmal schneller. Zwei Tage nach dem GP Kanada gab Red Bull seine Vertragsverlängerung bis 2015 bekannt. Erst 16 Tage später enthüllte Mark Webber seine Pläne. Er fährt 2014 für Porsche in Le Mans. Vettel zeigt Verständnis: "Bei jedem von uns kommt der Punkt, wo du genug von der Formel 1 hast. Porsche ist ein interessantes Projekt. Da steckt viel Geld drin. Die Autos sind technisch auf einem hohen Niveau. Ich glaube, die Sportwagen sind eine gute Alternative zur Formel 1."

Die Probleme, die Vettel mit seinem Teamkollegen in den letzten fünf Jahren hatte, schienen sich plötzlich im Nichts aufgelöst zu haben. "Ich habe Mark immer als Rennfahrer respektiert. In der Beziehung waren wir vielleicht ein besseres Team als manch andere Fahrerpaarung. Außerhalb des Cockpit waren wir nicht immer der gleichen Meinung, und wir werden auch nie die besten Freunde werden, schon wegen des Altersunterschiedes, aber ansonsten haben wir es immer geschafft, die maximalen Punkte für das Team zu holen."

Wer wird Webbers Nachfolger?

Jetzt beschäftigt das Fahrerlager die Nachfolgefrage bei Red Bull. Wird es Kimi Räikkönen oder einer der Junioren, die bei ToroRosso fahren? Vettel würde zwar gerne vorher eingeweiht und gefragt werden, doch er macht klar, dass er keine Karten in der Entscheidung hat: "Das Team entscheidet, nicht ich. Es ist für mich nicht wichtig, wer mein Teamkollege wird. Wenn du den Anspruch hast, Rennen zu gewinnen, musst du alle schlagen. Auch deinen Teamkollegen."

Die viel zitierte Freundschaft mit Räikkönen könnte aber dann enden, wenn der Finne auf Vettel losgelassen wird. Der Weltmeister will das so nicht unterschreiben: "Wichtig ist der Respekt voreinander. So wie das bei Mark und mir immer der Fall war. Wenn der Teamkollege einen ähnlichen Speed hat, dann wird es früher oder später passieren, dass man um das gleiche Stück Strecke kämpft. Und dabei kann man sich auch mal in die Quere kommen. In so einem Fall ist es wichtig, dass man die Probleme offen miteinander bespricht."

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