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Sebastian Vettel nicht ohne Probleme

Erst Bremse kaputt dann Feuerchen

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - Bahrain - Test - 2. März 2014 Foto: ams 19 Bilder

Red Bull hat es doch noch geschafft. Mit 77 Runden kamen endlich ein paar Kilometer auf das neue Auto. Doch auch der letzte Testtag verlief für Sebastian Vettel nicht nach Plan. Erst explodierte die Bremse. Dann brach ein kleines Feuerchen im Autos aus.

02.03.2014 Tobias Grüner

Sebastian Vettels Wunsch für den letzten Testtag ging in Erfüllung. "Wir konnten endlich mal ein paar Runden fahren und haben viel über das Auto gelernt", zog der Heppenheimer ein versöhnliches Fazit. Mit 77 Umläufen konnte der Weltmeister erstmals mehr als eine Renndistanz an einem Tag abspulen – wenn auch nicht an einem Stück. "Wir haben es probiert, es hat aber nicht geklappt", erklärte Vettel später. Doch dann explodierte die vordere Bremse am Red Bull.

Der Bremsschaden war schnell repariert. Auch ein kleines Feuerchen unter der Haube konnte im Anschluss relativ fix behoben werden. Die Technik stoppte den Red Bull dieses Mal nur kurz. "Es kommt immer auf das Problem an", erklärt der Pilot. "Gestern haben nur zwei Probleme dafür gesorgt, dass wir den ganzen Tag nicht fahren konnten. Heute hatten wir auch Probleme, haben aber 77 Runden geschafft."

Vettel erwartet chaotischen Saisonstart

Eine Einschätzung zur Leistungsfähigkeit des RB10 wollte Vettel trotz der ordentlichen Kilometerleistung noch nicht abgeben: "Es gibt so verschiedene Fahrzustände des Autos. Nicht nur, auf welchen Reifen man ist oder ob man viel oder wenige Sprit hat, sondern auch ob man vom Motor viel oder wenig Leistung bekommt. Deshalb ist es unmöglich zu sagen, wo wir stehen. Wir wissen aber auf jeden Fall, dass wir noch viel aufholen müssen. Wir können die Zeiten der Spitze sicher nicht fahren."

Der reine Speed des Autos sei allerdings momentan das geringste Problem für Red Bull. Wichtiger ist die Zuverlässigkeit. Für Melbourne sieht der Dauersieger der vergangenen Saison sein Team im Rückstand. "Ich zähle uns sicher nicht zu den Favoriten. Uns fehlen Runden und der Speed im Vergleich zu einigen Teams. Wir werden die zwei Wochen bis dahin aber nutzen, werden neue Teile einbauen. Und dann schauen wir mal, wo wir stehen."
 
Vettel kann selbst noch nicht einmal sagen, was die Fans beim Rennwochenende in Australien von der neuen Formel 1 erwarten können. "Ich denke schon, dass es in gewisser Weise chaotisch wird. Es wird bestimmt anders als in den letzten Jahren. Man hat gesehen, dass sich alle Teams mit der Zuverlässigkeit schwertun. Der Zuschauer darf gespannt sein. Es wird Änderungen geben. Ob es besser oder schlechter wird, muss man sehen."

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