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Sebastian Vettel

"Es gibt jemanden, dem es besser geht"

Sebastian Vettel Foto: dpa 61 Bilder

Sebastian Vettel hat den Kampf um den Titel in der Formel 1-Weltmeisterschaft in Sao Paulo endgültig verloren. Im Interview zieht der Red Bull-Pilot Bilanz, spricht über seine Gefühle und über das Rennen in Brasilien.

19.10.2009

Die WM-Entscheidung ist gefallen. Sie sind nach Rang 16 in der Qualifikation noch Vierter im Rennen geworden. Sind Sie damit ein bisschen zufrieden?
Vettel: Ich denke, das war das Maximum. Mehr war nicht drin. Es war natürlich ein gutes Rennen. Die kleine Chance, die es noch gab, ist aber hinüber.

Wäre die Entscheidung anders ausgefallen, wenn die chaotische Qualifikation auch anders gelaufen wäre?
Vettel: Ohne diese Probleme hätten wir natürlich gewinnen können. Hätte, wenn und aber interessiert nicht. Es war nicht der Fall. Es war das Beste, was machbar war.
 
Wie geht es Ihnen jetzt?
Vettel: Ich glaube, es gibt jemanden, dem es besser geht.
 
Wie fällt Ihre Saisonbilanz vor dem Saisonfinale in zwei Wochen aus?
Vettel: Unterm Strich waren zu viele Rennen dabei, wo es einfach nicht ganz gepasst hat. Wo vielleicht wir Fehler gemacht haben. Wo vielleicht ich Fehler gemacht habe. Wo es vielleicht einfach nicht sein sollte. Fünfmal ausfallen, das trifft einen natürlich hart. Wir haben noch viel zu lernen, aber dieses Jahr war schon ein sehr, sehr gutes Jahr für uns. Egal, wie das letzte Rennen noch wird. Ich denke, darauf lässt sich aufbauen.
 
Wie lief das entscheidende Rennen in Brasilien aus Ihrer Sicht ab?
Vettel: Es war ziemlich wild. Ich weiß auch nicht wieso, aber in Brasilien spielt immer alles ein wenig verrückt. Es krachte ordentlich in der erste Kurve. Später dann zur Kurve sechs, sieben hin hat es richtig gekracht. Ich glaube, Adrian (Sutil) war darin verwickelt. Es ist natürlich gut für einen, wenn man hinten ist, weil man dann ein bisschen nach vorn kommt. Die Safety-Car-Phase hat uns auch geholfen.
 
Kam zwischendurch nicht das Gefühl auf, ich schaffe das doch noch?
Vettel: Der Blick ist immer nach vorn gerichtet. Ich habe natürlich gesehen, das Jenson vor mir fährt. Ich habe ihn beim Stopp kassiert, war schneller als er. Aber unter dem Strich war mir natürlich schon klar, dass es gelaufen ist, wenn er ins Ziel kommt.
 
Ein Wort zum neuen Weltmeister Jenson Button, ein verdienter Champion?
Vettel: Naja, Glückwunsch, er ist jetzt uneinholbar, mehr gibt es da nicht zu zu sagen.

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